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Lesewettbewerb

Die Klassensieger Shahd El-Asfar (6A), Emilia Hartmann (6B) und Sahir Asimi (6C) lasen in der Stadtteilbibliothek Überruhr einen ausgewählten Textabschnitt aus ihren Lieblingsbüchern vor.

Anschließend mussten sie beim Lesen eines Fremdtextes ihr Können beweisen.

Es war spannend und schön, allen zuzuhören.

Als besonderer Ehrengast war auch Herr Bandura, ein ehemaliger Lehrer unserer Schule, dabei.

Für die Jury war es nicht so einfach den Sieger/ die Siegerin des Schulentscheids zu ermitteln.

Die beste Vorleserin der Klassen 6 wurde Emilia Hartmann, die eine Urkunde erhielt.

Am 15.02.2019 geht es in die 3. Runde, in der alle Gremien der Essener Schulen viele verschiedene Texte vor einem großen Publikum vorlesen werden.

HOE (2018/01)

Mathematischer Adventkalender (2018)

Der 11. Mathematische Adventskalender der Realschule Essen-Überruhr war erneut ein kleiner, feiner mathematischer Wettstreit mit verschiedenen Knobelaufgaben zur Verkürzung der Wartezeit auf Weihnachten!

Viele Schülerinnen und Schüler des 5. und 6. Jahrgangs unserer Schule haben sich Ende November für den Wettbewerb angemeldet und mit dem Beginn der Adventszeit die Knobelaufgaben in Angriff genommen. Es galt jede Woche mehrere Knobelaufgaben zu lösen. Dabei zeigten die Schülerinnen und Schüler ihr mathematisches Können und ihre Kreativität in vielfältigen Lösungen. Unterstützung in der Vorbereitung und den Korrekturen der vielen Aufgabenblätter erhielten wir von Schülerinnen und Schülern aus der Klasse 7a und 7c. Euch an dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön. Ihr ward eine sehr große Hilfe!

Wir gratulieren allen Gewinnern und freuen uns mit den Schülerinnen und Schülern auf die nächste mathematische Adventszeit!!!

EIC/ISI (2019/02)

Preisverleihung zum Verkehrsquiz (2018)

Im Rahmen der Mobilitätserziehung haben zum Ende des letzten Schuljahres und zu Beginn des Schuljahres 2018/19 unsere fünften Klassen erfolgreich am 44. Schüler-Verkehrsquiz der Verkehrswacht Essen e.V. teilgenommen. Verkehrsregeln, die in der Grundschule intensiv vermittelt und trainiert wurden, galt es aufzufrischen. Von neun Schulen wurden die Ergebnisse der ca. 700 Schüler und Schülerinnen an die Verkehrswacht weitergeleitet. Nach den Herbstferein erreichte uns dann die freudige Nachricht, dass Aurelia Heintze (Klasse 6c) das Quiz gewonnen hat. Am 21.November 2018 durfte Aurelia mit ihren Freundinnen Melda und Celina, ihrer Mutter und ihrer Klassenlehrerin Frau Klesper zur Preisverleihung der Verkehrswacht in die Lührmannstraße fahren. Dort wurde ihr der erste Preis – ein tolles Jugendrad der Marke Cube, überreicht. Gesponsert wurden die Preise von Lucky Bike World; überreicht wurden sie von Wolfgang Packmohr dem Leiter der Direktion Verkehr Polizei Essen, Martin Waltering dem Leiter Verkehrsinspektion 1 u. stellv. Leiter der Direktion Verkehr der Polizei Essen, Bettina Kleinert Lehrerin Meisenburgschule und Verkehrsfachberaterin, Karl-Heinz Webels, dem Vorsitzenden der Verkehrswacht Essen sowie dem 1. Bürgermeister Rudolf Jelinek.
Herzlichen Glückwunsch sagt die ganze Schulgemeinschaft der Realschule Überruhr!!!

Hier geht es zum Artikel der Verkehrswacht Essen. Hinweis: Zunächst konnte der Artikel nur mit dem Internet-Explorer geöffnet werden.

KLE (2018/11)

Eventcoaching (2018)

REÜ beim „Eventcoaching“

Im Rahmen der Berufsvorbereitung waren die Schülerinnen und Schüler unserer 10. Klassen am 14.11.2018 zu Besuch auf der Zeche Zollverein. Unter dem Motto „Was geht ab? – Chancen verbessern mit Eventcoaching“ haben die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen an mindestens drei Workshops zu unterschiedlichen Aspekten der Berufsfindung und Bewerbung mitgemacht. Wer wollte, konnte hier wichtige Erkenntnisse u.a. über den Umgang mit Nervosität beim Vorstellungsgespräch, das Führen von Bewerbungsgesprächen per Skype, Selbstmarketing in der Sozial Media-Welt gewinnen oder die Digitalisierung der Arbeitswelt mit FabLab und 3D-Drucker hautnah nachvoll-ziehen. An mehreren „Info-Boxen“ wurden Informationen über die Zukunfts-berufe MINT oder die Ausbildung im sozialen Berufen vorgestellt.
Veranstaltet wurde dieses abwechslungsreiche Angebot von der Bundesagentur für Arbeit, Essen und dem TÜV Nord.

(M. Pasdika)

Sportfest (2018)

Am Dienstag, 18.09.2018 fand das jährliche Sportfest der Realschule Überruhr statt. Wie jedes Jahr, durften die Schüler und Schülerinnen ihre sportlichen Fähigkeiten unter Beweis stellen, was für die einen sehr leicht und für die anderen wiederum eher schwierig war. Aber nicht nur die Schüler, sondern auch so mancher Lehrer litt anschließend unter einem ungewohnten Muskelkater. Aus gut unterrichteten Kreisen wurde bekannt, dass die zeitnehmenden Lehrer an der Laufstrecke, obwohl äußerlich recht entspannt, körperlich doch starken Belastungen ausgesetzt waren. Extreme Präzision, katzenhafte Reflexe und ein phänomenales Konzentrationsvermögen sorgten für erschreckend genaue Zeitnahmen. Herr Klapija zeigte sich am anderen Ende der Laufstrecke, also am Start, als ein Meister des Multitasking, indem er gleichzeitig komplette Schulklassen beruhigte, auf den „Lauf ihres Lebens“ vorbereitete, dem Schüleralter entsprechende Laufstrecken in Windeseile anpasste, Kommunikation zwischen Start und Ziel herstellte und zudem perfekte Startsequenzen durchführte. Chapeau, Herr Klapija!

Als weiteres Highlight des Events darf getrost auch die gut organisierte und dosierte Musik von Moritz und seinen Freunden genannt werden. Die führte unter anderem dazu, dass die Schülerin M. aus K., anstatt ins Ziel zu rennen, passend zum Beat-Drop über die Ziellinie gesprungen ist; phänomenal!
Eine andere Schülerin verlor beim Sprint ihren Schuh, hielt kurz an, zog den Schuh wieder an, band den Schuh im Rhythmus zur Musik, nahm das Rennen wieder auf … und wurde immer noch Dritte des Rennens; Ja, wogippsdennsowas?!?!?

Neben den vielen lustigen Ereignissen konnte aber auch beobachtet werden, dass der Zusammenhalt in den Klassen gefördert wurde. So haben sich zum Beispiel beim Langlauf die Schüler abwechselnd dadurch geholfen, dass sie Teile der Strecke mit ihren Freunden zusammen gelaufen sind. Vom lautstarken Anfeuern – auch so manchen Lehrers und so mancher Lehrerin – mal ganz abgesehen.
Auch das Lehrerkollegium konnte zusammen wachsen; so erfreute sich so macher Lehrer (auch mein Klassenlehrer ;-)) über den von der Chefin liebevoll bereiteten und mitgebrachten Kaffee nebst süßer Kraftnahrung.
Eine weitere schöne Überraschung bestand darin, dass auch ehemalige Schüler zur Unterstützung anreisten … und sich augenscheinlich gerne an ihre sportlichen Zeiten an der Realschule erinnerten.

Insgesamt war es ein sehr schöner Tag, auch für die, die Sport vielleicht nicht so toll finden. Denn wenn man so darüber nachdenkt, ist das sportliche „Können“ eher zweitrangig.

Gina Kuhr (10b)


MINT-Themen-Tage 2018

Wie jedes Jahr fanden die Projekttage an der Realschule Essen- Überruhr zu den Themen Wetter (Klasse 5), Wasser (Klasse 7) und Kommunikation (Klasse 9) statt. Dabei wurden gruppenweise die Themen im Rahmen von Experimenten erforscht.
In den Klassen 5 wurde erklärt wie Blitze und Gewitter entstehen, wie ein Wetterbericht funktioniert, wie man die Windstärke oder die Temperatur misst. [Eine weiterführende Beschreibung wird etwas weiter unten auf dieser Seite angeboten. Anm.d.Red.]
Die siebte Klasse besuchte im Rahmen des Wasserprojektes ein Klärwerk oder stellvertretend durch die Dokumentationsgruppe den Duisburger Zoo, um etwas über die Lebensweise von Wassertieren zu lernen.
Die neunte Klasse behandelte die Themen Datenschutz, Dokumentation und Jugendsprache. Beim Thema Datenschutz ging es darum, wie man seine persönlichen Daten im Netz vor anderen sichert. Die Gruppe Jugendsprache befasste sich mit der Jugendsprache und ihrer Auswirkung auf die deutsche Sprache. Um die Dokumentation der Projekttage kümmerte sich das Team Dokumentation. Bbeim Sport mit Herrn Kruppe lernten die Schüler neue Strandspiele kennen. Sie erweiterten ihren Teamgeist und ihren Spaß am Sport. Durch das Zusammenspielen mit Groß und Klein konnten sie (leider ohne Wasser und Sand) viel Spaß miteinander haben. Spiele wie Ping-Pong, Badminton und Fußball lernten sie auf eine neue Art und Weise kennen.

Fabrice, Tom, Falk, Fabi, Finja und Lucia


Besuch beim Deutschen Wetterdienst

Einige Schülerinnen und Schüler des 5. Jahrgangs besuchten im Rahmen des MINT-Projektes den Deutschen Wetterdienst in Essen. Dort konnten sie alle Fragen loswerden, die bei dem Durchlaufen der Stationenarbeit an den vorangegangenen Tagen nicht beantwortet werden konnten.
Außerdem erfuhren sie, wie Wolken entstehen oder die Sonnenscheindauer mit einem Sonnenscheinautographen gemessen wird. Dabei handelt es sich um eine Glaskugel, die zur Sonne gerichtet ist und hinter der ein Papierstreifen geklemmt wird. Scheint nun die Sonne auf die Kugel, dann wirkt das Glas wie ein Brennglas. Das einfallende Licht wird gebündelt und brennt ein Loch auf den Papierstreifen.
Das Steigenlassen eines Wetterballons, der Luftdruck, Temperatur und Luftfeuchte misst, rundete den spannenden Besuch beim Deutschen Wetterdienst ab!

D. Köndgen

REÜ „goes“ Philharmonie (2017)

Musikklasse 6c beteiligt sich am Projekt „Zukunftsmusik“ der Philharmonie Essen

Als eine von zwei Schulen wurde das Orchester der 6. Klasse der Realschule Überruhr ausgewählt, an dem Projekt „Zukunftsmusik“ der Philharmonie teilzunehmen. Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern des Maria-Wächtler-Gymnasium machen sie sich Gedanken zu Zukunftsvisionen vor dem Hintergrund unserer unsicheren und bewegten Gegenwart.
Den Schülern stehen nun spannende und intensive Probenarbeiten bevor. Am 1. Februar 2018 werden die Ergebnisse in einem kreativen Konzert im Alfried-Krupp-Saal der Philharmonie Essen einem großen Publikum präsentiert.

Karten und Informationen zur Veranstaltung gibt es unter: http://www.philharmonie-essen.de/konzerte/event/76942.htm
Für Schülerinnen und Schüler und interessierte Eltern der Realschule Überruhr wird es zeitnah eine schulinterne Sammelbestellung zu gesonderten Konditionen geben.

Nachdem der musikalische Leiter und der Projektleiter das Orchester bei Proben in unserer Schule erlebten, fiel am 13.11.2017 der Startschuss für das Projekt. Die Schülerinnen und Schüler der 6c durften exklusiv die Philharmonie kennenlernen und nach einer kurzen Unterweisung des Bühnenmeisters und Inspizienten eine Orchesterprobe in diesem professionellen Ambiente durchführen. Eine Erfahrung, die bei den Schülerinnen und Schülern Berührungsängste abbaute und einem enormen Motivationsschub für die weitere intensive Arbeit an dem Projekt gab. So bekamen sie einen ersten Eindruck von der Größe und einzigartigen Akustik des Konzerthauses und der Bühne, auf der sonst die besten Musiker der Welt zu Gast sind.

Besuch beim Imker

Im Juni 2017 waren wir mit dem Wahlpflichtkurs Biologie der Klassen 7 beim Imker unseres Vertrauens, Herrn Mering. Herr Mering war nämlich vor seiner wohlverdienten Pensionierung unter anderem Lehrer an unserer Schule. Nach dem Besuch arbeiteten wir im Computerraum und die Schüler schrieben ihre Erlebnisse auf. Viel Spaß beim Lesen.

 

Ausflug zum Imker

Am Donnerstag, den 22.06.17, besuchte der WP1-Biologiekurs zusammen mit der Fachlehrerin, Frau Westermann, einen Imker. Der Imker heißt Norbert Mering. Wir trafen uns um 11.35 Uhr am Schultor und fuhren mit dem 166er Bus zur Haltstelle „Ruhrblick“. Von dort aus liefen wir zum Imker. Nachdem wir unsere Taschen auf der Wiese abgestellt hatten, gab unsere Lehrerin jedem ein Wassereis, da es sehr warm war (35°C). Nachdem wir aufgegessen hatten, führte uns Herr Mering zu einem Pflaumenbaum. Dort hing ein Plakat mit Informationen zur Biene. Er erzählte uns einiges über die Aufgaben von Bienen. Danach liefen wir über die Wiese zu den Bienenstöcken. Es war sehr interessant, die Bewegungen und das Verhalten der Bienen zu beobachten. Anschließend gingen wir ins Haus und uns wurde gezeigt, wie Honig hergestellt wird. Dabei durften wir auch etwas Honig probieren. Herr Mering schenkte jedem aus dem Kurs ein Glas Honig und etwas Bienenwachs. Zum Schluss aßen wir noch ein Wassereis und der Ausflug war beendet.

Celine Beils, 7b

 

Der Blick auf die Bienenwaben Beim Abschaben entstand Kauwachs

 

Unterrichtsgang zum Imker

Am Donnerstag, den 22.06.17, machten wir uns mit dem Biologiekurs und unserer Fachlehrerin, Frau Westermann, nach der 4. Stunde auf den Weg zum Imker (Herrn Norbert Mering). Als wir ankamen, erwartete Herr Mering uns schon und hatte alles vorbereitet. Als erstes legten wir unsere Taschen beiseite und aßen ein Wassereis in seinem Garten. Danach erzählte Herr Mering uns etwas über Bienen und erklärte uns, welche Aufgaben die Bienen im und außerhalb des Bienenstocks bewältigen müssen. Danach kamen wir zum Praktischen und sahen uns die Bienen in ihren Stöcken an. Dabei haben wir beobachtet, wie männliche Bienen (Drohnen) die Bienenwaben bauen. Wir konnten sogar beobachten, wie gerade eine Biene geschlüpft ist und sich durch die Wachsschicht der Wabe frisst. Danach gingen wir in ein Haus, wo Herr Mering, die Rahmen mit Bienenwachs ausschabte und den Honig in einer Maschine aus den Waben ausschleuderte. Wir durften den frischen Honig sogar gleich probieren. Herr Mering zeigte uns auch einen mehreren Kilo schweren Block aus Wachs und schenkte uns allen sogar ein Glas Honig.

Emily Feldmann, 7a

 

Herr Mering erläutert die wichtigen Aufgaben der Bienen. Der Honig wird aus den Waben geschleudert.

 

 

Entlassfeier (2017)

Berühmte und weniger berühmte letzte Worte

Am Freitag, 30.06.2017 wurden an der Realschule Essen-Überruhr die Schüler des 10. Jahrgangs entlassen. Nach einem gemeinsamen Gottesdienst begab sich die Gesellschaft in die festlich geschmückte Turnhalle an der Klapperstraße und erinnerte sich der letzten gemeinsamen sechs Jahre. Die Beteiligten haben dafür gesorgt, dass sich Schüler, Lehrer und Eltern sicher gerne an das Erlebte erinnern. Die folgenden Bilder sollen dies verdeutlichen.

Sommerkonzert (2017)

Auch in diesem Jahr freuen sich wieder unsere Schüler der Musikklassen 5 und 6 und der Schulbands der Jahrgänge 7-10 Sie bei unserem diesjährigen Sommerkonzert begrüßen zu dürfen, um Ihnen ihr musikalisches Können zu präsentieren. Neben der Musik gibt es auch Showeinlagen der Arbeitsgemeinschaften Zirkus, Clown und Hip-Hop. Das Konzert beginnt

am Freitag, 23.06.2017 um 18 Uhr

in der Sporthalle an der Klapperstraße.

 

Neben einem abwechslungsreichen musikalischen Programm präsentiert

die Theater-AG ab 17 Uhr ihr Stück

„THE WONDERLAND“.

 

Wir freuen uns auf Sie.

 


 

Sprachfahrt nach Folkestone (2017)

Unsere jährliche Fahrt nach England führte 59 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe acht an die „Sunshine Coast“ Südenglands, die ihrem Namen einmal mehr gerecht wurde.

Nach der ersten Nacht im Hotel mit Meeresblick begann der neue Tag mit einem typischen „Fully English Breakfast“. Hierbei war es „possible“ alle möglichen Variationen zu bestellen: „ No beans for me today, please!“; Can I have a second egg instead of mushrooms and tomato?; Scrambled egg instead of fried egg, please. ; …” – Sehr schnell wurde die individuell passende Zusammenstellung gefunden, bestellt und an den folgenden Tagen beibehalten oder weiterhin, teilweise abenteuerlich (Sprachbarriere? – „No way, I’m hungry!“) variiert, in einigen Fällen aber auch durch Müsli und Haferflocken ersetzt.
Gerüchten nach zu urteilen wurden einige wenige Schülerpersönlichkeiten auch in einem nahegelegenen amerikanischen Fast Food Restaurant mit bekanntem schottischen Prefix gesichtet… – „American Breakfast? – Why not! – It’s a free world, isn’t it?“

 

Folkestone, die „neue Heimat“ wurde durch eine mehrstündige Stadtrallye erforscht und außer über wichtige Informationen von Sehenswürdigkeiten und Kuriositäten, waren alle Beteiligten auch sehr schnell darüber informiert, wo es die besten und günstigsten „Fidget Spinner“, „Shirts“, „Pullover“ aber auch die besten „Fish & Chips“ gibt. „Papa Joe’s Fish & Chips Restaurant“ war offenbar der diesjährige kulinarische „Renner“.

Folkestone liegt übrigens in der Grafschaft Kent und hat ca. 43.000 Einwohner. Ebenfalls in Kent liegt die Universitäts- und Bischofstadt Canterbury. Diese galt es mit einem Stadtspiel zu erkunden. Dabei mussten 26 Fragen beantwortet werden, die es „in“ sich hatten. Ohne Einheimische zu befragen – Keine Chance! Alle Schüler erwiesen sich aber als sehr hartnäckig und der Unterschied zwischen Sieger und fast Sieger war nur hauchdünn.

Die ehemalige Hafenstadt Rye (das Meer hat sich schon vor langer Zeit zurückgezogen und liegt nun über drei Kilometer entfernt) hat nur ca. 4500 Einwohner, besticht aber durch ihren Flohmarkt und durch das mittelalterliche Stadtbild. Die Stadt liegt östlich von Eastbourne, unserem nächsten Ziel und befindet sich bereits in der Grafschaft Sussex.

Mit Sonnenschutz, in Form von Hüten und Mützen gewappnet (dem Flohmarkt sei Dank), ging es nun mit unserem Reisebus zu den „Seven Sisters“, einer Kreidefelsen-Formation der sogenannten „South Downs“ in der Nähe der Stadt Eastbourne. Die Wanderung von den „Seven Sisters“ zu „Beachey Head“, der mit 162 Metern höchste Kreidefelsen Großbritanniens, dauerte ungefähr zwei Stunden.

 

Nach einer dreistündigen Fahrt zurück „nach Hause“, nach Folkestone, waren alle glücklich noch ein letztes Mal die bereits bekannten Einkaufsmöglichkeiten in Folkestone zu nutzen und Papa Joe’s hatte auch seinen Spaß. Nach der, für einige Schüler anscheinend sehr kurzen Nacht, fuhren wir am nächsten Tag wieder zurück nach Essen. Schön war’s! Very nice, very beautiful! ABER: “Wo kriege ich denn jetzt in Essen meine “daily Fish & Chips” her? – Diese Frage blieb und bleibt leider unbeantwortet.

Die Fahrt wurde begleitet von Frau Melsa, Frau Kröger, Herrn Wohlfeil und Herrn Fischer.

Text: Schüler des Jahrgangs 8/ Fih (2017/06)

 
 
 

TecToYou (2017)

Tec2You – Besuch auf der Hannover-Messe (24.04.2017)

Wer mit dem Bus bis nach Hannover fahren will, muss früh aufstehen: 21 Schülerinnen und Schüler des Jahrganges 9 machten sich am Montag um 6.30 Uhr auf, um die größte Industriemesse der Welt zu besuchen. Eingeladen worden waren wir von unserer Schulpartner-Firma SIEMENS, die zusammen mit anderen Firmen das Schülerprogramm „Tec2You“ organisiert. Speziell für Schulklassen gab es Angebote, um in technische Berufe hinein zu schnuppern und die beteiligten Firmen näher kennenzulernen. Wer Glück hatte oder sehr geschickt war, konnte bei Wettbewerben ein paar Kleinigkeiten gewinnen.

 

 

Die Hannover-Messe ist wirklich riesig. Alle Firmen bemühten sich natürlich, Begeisterung für ihre neuen Entwicklungen zu wecken. Deshalb konnten wir uns dann zum Beispiel ausprobieren, wie Daten von Fahrrad-Computern sofort digital verarbeitet wurden.

 

Nicht wenige Aussteller wirkten aber auch etwas befremdlich auf uns, vor allem wenn sie sehr spezielle Produkte herstellen, über die man bisher noch gar nicht nachgedacht hatte – zum Beispiel Stecker in allen Formen, Farben und Größen!

 

Ein Teil der Firmen zeigte Bauteile und Anlagen für die automatisierte Produktion von Kraftfahrzeugen, Maschinen und allem anderen, was man so herstellen kann.
Computergesteuerte Anlagen sollen in Zukunft immer mehr Arbeiten übernehmen, die bisher Menschen gemacht haben. Uns erschien diese Perspektive auch ein bisschen bedrohlich, weil wir uns fragten, wo (in der Industrie) dann überhaupt noch echte Menschen arbeiten werden.
Eine Führung über den Stand der Firma SIEMENS zeigte uns schließlich, was sich die Anbieter unter „Industrie 4.0“ vorstellen: die komplette Digitalisierung aller Anlagen, Materialien und Arbeitsabläufe in einem Unternehmen. Was das konkret bedeutet, wurde uns meistens nicht so ganz klar – unter anderem deshalb, weil viele englische Fachbegriffe benutzt werden. Beim Rundgang konnte man auch hören, dass ein großer Teil der Kundengespräche auf Englisch ablief.
Nach 6 Stunden Messe waren wir alle ziemlich müde, obwohl manche gerne noch viel mehr gesehen hätten. Insgesamt war der Besuch auf der Messe in Hannover aber: (siehe letztes Bild)

HAU (2017/04)

 

Mathematischer Adventskalender (2017)

Der 9. Mathematische Adventskalender der Realschule Essen-Überruhr war erneut ein kleiner, feiner mathematischer Wettstreit mit 24 verschiedenen Knobelaufgaben zur Verkürzung der Wartezeit auf Weihnachten!
38 Schülerinnen und Schüler – mehr als ein Drittel des 5. Jahrgangs unserer Schule! – haben sich Ende November für den Wettbewerb angemeldet und mit Feuereifer am 1. Dezember die erste Knobelaufgabe in Angriff genommen. Danach galt es täglich leichtere und schwerere Knobelaufgaben zu lösen. Dabei zeigten die Schülerinnen und Schüler ihr mathematisches Können und ihre Kreativität in vielfältigen Lösungen.

Sieger des 9. Mathematischen Adventskalender 2016 wurde mit sehr guten 19 von 24 richtigen Aufgaben und teilweise sehr ausführlichen, kreativen Lösungen Kai Kößler (5c), gefolgt von Lara Bodamer (5c) mit 16 richtigen Lösungen. Dritte wurde Emily Becker (5b) mit knapp der Hälfte der richtigen Lösungen.

Wir gratulieren allen Gewinnern und freuen uns mit den Schülerinnen und Schülern auf die Jubiläumsausgabe im nächsten Jahr!!!

EIC/ISI (2017/02)

Radioschnuppertag in der Klasse 8c (2017)

Was passiert wenn Patrick Wilking von Radio Essen auf die Klasse 8c trifft…

Der Morgen fing eigentlich ganz entspannt an. Radio Essen Moderator Patrick Wilking hat zunächst virtuelle das Studio vorgestellt und über die Aufgaben eines Radio-Moderators berichtet. Wir haben erfahren, wie so eine Radiosendung aufgebaut ist und hören jetzt mit ganz anderen Ohren Radio. Was muss ein perfekter Moderator haben? Warum höre ich eigentlich Radio? Beim Austausch merken wir, dass die Meinungen weit auseinander gehen.
Dann wurde es auch schon praktisch. Alle mal aufstehen, hüftbreit hinstellen, bitte nicht auf einem Bein… Lippenmuskellockerungsübungen. Schon mal mit der Zunge die Lippen von innen massiert? Sieht lustig aus, vor allem wenn die ganze Klasse samt Klassenlehrerin und Radiomoderator im Kreis stehen und das gleichzeitig tun. Dann noch Sprechübungen… wieder alle zusammen Apotheke, Ppotheke, Opotheke, Tpotheke,… und das ganze nochmal rückwärts… Epotheke, Kpotheke, …. Und Einzelübungen….
Nachdem wir locker waren, ging es an die Arbeit. Schwerpunkt, ein Interview führen. Filmbeispiele zeigten verschiedene Interviews bevor in Kleingruppen zu unterschiedlichen Themen Fragen entwickelt und in Rollenspielen mit einem echten Profi-Aufnahmegerät interviewt wurde. Und natürlich waren wir auch im Radio zu hören. Wer uns nicht gehört hat, kann uns hier nochmal lauschen.

 

Radio Essen – Einleitung zum Radio-Schnuppertag an der Realschule Essen-Überruhr

 

Hier ist ein Teil der Veröffentlichungen von Radio Essen mit Beteiligung der Schüler der Klasse 8c

Mit freundlicher Genehmigung von Patrick Wilking (Radio-Essen)

 

Der Bericht über den Radio-Schnuppertag auf den Internet-Seiten von Radio Essen finden Sie hier!

Stadtmeisterschaften der Realschulen

Einzug ins Halbfinale!


Die männliche C-Jugend hat nach zwei „dramatischen“ Spielen das Halbfinale der Essener Stadtmeisterschaften erreicht. Nach einer 2:6 Niederlage gegen die Elsa-Brändström-Realschule gewannen die RS-Überruhr-Kicker unter den Augen von RWE Jugendtrainier Masataka Fukuora durch eine tolle Mannschaftsleistung gegen die Helene-Lange-Relschule mit 5:1!
Weiter so, Jungs!

KRU (2016/11)

Abschlussfahrt 10a (2016)

Abschlussfahrt 2016 10a 05.09.16-10.09.16

 

Montag den 05.09.16

Am Montag verstauten wir bei leichtem Nieselregen das Gepäck im Bus und fuhren von der Bezirkssportanlage in Essen um 10.30 Uhr los Richtung Veluwemeer. Wir kamen auf der Autobahn ohne Staus gut voran und es erwartete uns in Holland strahlender Sonnenschein. Als wir ankamen, wurden wir von Nina, unserer freundlichen und immer ansprechbaren Betreuerin in Empfang genommen. Sie zeigte uns die doch recht große Anlage, die schön gelegen war und einen guten Eindruck machte, bis wir um 15.00 Uhr uns endlich in unseren Camphomes häuslich einrichten konnten. Danach erkundeten wir die Umgebung, in der wir an den Strand gehen oder uns anderweitig beschäftigen konnten. Da wir inzwischen recht hungrig waren, freuten wir uns auf die Lebensmittelausgabe für die einzelnen Camphomes. An diesem Tag gab es ein alpenländisches Gericht und zwar Kaiserschmarrn. Nach dem Essen konnten wir in das zur Anlage gehörende Schwimmbad, dort hatten wir viel Spaß. Zudem erfuhren wir, dass wir dort jeden Abend schwimmen gehen konnten.

 

Dienstag den 06.09.16

In jedem Home gab es ein gemütliches Frühstück. Danach besprachen wir das Programm für diesen Tag, die Rad-Kanu-Tour. Dazu wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt. Die eine fuhr als erstes mit dem Kanu über das Veluwemeer, die andere fuhr mit dem Rad außen herum. Am Zielpunkt wurde getauscht. Es stellte sich für viele heraus, dass es doch eine ziemliche sportliche Herausforderung war. Die beiden Radgruppen konnten sich dann eine Stunde in dem Städtchen Harderwijk aufhalten, welches unser heutiger Zielpunkt war. Harderwijk ist eine schöne holländische Kleinstadt, die wir eine Stunde erkunden konnten. Nach diesem sehr sportlichen Tag haben wir uns unser Abendessen zubereitet, es gab es etwas typisch Italienisches und zwar Spaghetti Bolognese.

 

Mittwoch den 07.09.16

Nach dem Frühstück gingen wir bei Sonnenschein zum Strand, dort haben wir ein neues Spiel namens „Schiffbruch“ kennengelernt. Dies ging wie folgt: Die Klasse wurde in zwei Mannschaften eingeteilt und erhielt mehrere Tücher, mit deren Hilfe man zum Ziel gelangen sollte. Jedes Mitglied der jeweiligen Mannschaft hatte die Aufgabe, ins Ziel zu gelangen, indem man nur auf die Tücher treten durfte. Wer aber das Tuch verfehlte und auf den Sand trat, musste von einem anderen Mitglied aus der Mannschaft Huckepack getragen werden! Natürlich kam es öfters vor, dass daneben getreten wurde. Nach dem Spiel erfrischten wir uns im Meer. Als alle wieder das Wasser verlassen hatten, wartete bereits das nächste Geschicklichkeitsspiel auf uns, das sogenannte Grachtenspringen. Dabei geht es darum, über einen Wassergraben zu springen und das Wasser dabei nicht zu berühren. So manche trauten sich allerdings nicht. Einige Spieler erreichten gar nicht die andere Seite und landeten im Wassergraben. Anschließend wartete das nächste nasse Vergnügen schon auf uns. Um 14:30 Uhr liefen wir los, um mit einem „Sofa“ übers Meer zu fahren. Manche von euch kennen das als „Banana-Riding“. Am Abend gab es diesmal holländische Küche, nämlich Kipsate. Das ist Hühnchen in Erdnusssoße. Am Abend konnten wir auch zum Strand oder zum Schwimmbad gehen.

 

Donnerstag den 08.09.16

Am Donnerstag haben wir uns um 10:00 Uhr an unserem Treffpunkt getroffen, um den Tagesablauf zu besprechen. Dann stiegen wir in einen bereit gestellten Reisebus und fuhren eine Stunde nach Amsterdam. Dort hatten wir sieben Stunden Zeit die Stadt zu erkunden. Das war ein tolles Erlebnis. Wir wurden in kleine Gruppen eingeteilt und durften machen, wonach uns der Sinn stand. Zum Beispiel Einkaufen oder einfach durch die Stadt bummeln, um einen Eindruck von der Stadt zu bekommen. Insgesamt war der Ausflug für alle ein tolles Erlebnis und hat uns viel Spaß gemacht. Nach diesem Tag in der größten Stadt Hollands gab es zur Abwechslung eine süddeutsche Spezialität, nämlich Käsespätzle. Auch diesen Tag konnten wir wieder mit einem Besuch im Schwimmbad ausklingen lassen.

 

Freitag den 09.09.16

Am Freitagmorgen erwartete uns nach dem Frühstück erstmal eine „schöne“ Überraschung. Unsere Betreuerin Nina teilte uns mit, dass leider bei der Buchung der Camphomes ein Fehler unterlaufen sei und wir sofort in andere Häuser umziehen mussten. Nach dem etwas hektischem Einpacken und Aufräumen der Häuser mussten wir lange warten, bis wir in die neuen Häuser ziehen konnte. Dafür erhielten wir für den unvorhergesehenen Umzug eine kleine Entschädigung: Wir durften ein zweites Mal umsonst „Sofa“ fahren. Zum Abschluss am letzten Abend der Klassenfahrt grillten wir alle zusammen. Dazu saßen wir draußen um einen Grill herum und grillten Hamburger, die uns sehr gut schmeckten.

 

Samstag den 10.09.16

Am letzten Tag der Abschlussfahrt packten alle ihre Sachen und räumten die Häuser auf. Anschließend warteten wir auf den Reisebus, der uns zurück nach Essen bringen sollte. Bevor wir losfuhren, verabschiedeten wir uns alle sehr herzlich von unserer Betreuerin Nina und stiegen um 10:00 Uhr in den Reisebus, die Rückfahrt in Richtung Essen begann. Nach einer staufreien und ruhigen Fahrt kamen wir etwa um 13:00 Uhr wieder an der Bezirkssportanlage in Essen Überruhr an, wo uns unsere Eltern sehnlichst erwarteten.

 

Fazit der Abschlussfahrt

Die Abschlussfahrt war sehr gelungen, und jeder einzelne hat sie sehr genossen. Wir möchten uns herzlich bei Frau Klesper und Herrn Hau-Stein bedanken, dass sie uns eine so schöne Abschlussfahrt ermöglicht haben. Deshalb können wir die Fahrt ins Aquacamp insgesamt auch zukünftigen Abschlussklassen nur weiterempfehlen.

Ann-Kathrin Glander und Marie Klasen, 10a

 

 

Weihnachtskonzert (2016)

Am Dienstag, 20.12.2016 fand unser diesjähriges Weihnachtskonzert statt. Anders, als in den Jahren zuvor, nutzten wir den Anlass, um unsere Gäste zum ersten Mal in die festlich geschmückte Turnhalle an der Klapperstraße einzuladen.

In den Jahren zuvor wurde die Weihnachtszeit an der Realschule Essen-Überruhr traditionsgemäß in der Kirche St.Suitbert eingeleitet. Die Kooperation mit der Gemeinde war immer freundlich, zugewandt und verlässlich. Leider zeigten sich die akustischen Gegebenheiten als zu große Herausforderung für unsere Gesellen des wohlgefälligen Klanges. Zudem mussten an einem einzigen Tag Anlieferung, Aufbau, Generalprobe, Aufführung, Abbau und Abtransport geleistet werden, was die Gesellen der logistischen Abteilung an den Rand der Erschöpfung trieb. Da die allseits beliebten Sommerkonzerte in der Turnhalle die genannten Kritikpunkte zu einem Besseren wendeten, sollte nun der Versuch des Ortswechsels gewagt werden.
Selbstverständlich wurden schon im Vorfeld Bedenken laut: Ist der Ort für eine Weihnachtsfeier angemessen und würdevoll genug? Lässt sich in einer Turnhalle überhaupt eine weihnachtliche Stimmung vermitteln?
So viel sei an dieser Stelle schon verraten: Die Atmosphäre darf getrost als stimmungs- und würdevoll bezeichnet werden.

Zunächst begrüßte Frau Blümel alle anwesenden Schüler und Lehrer und freute sich über die gut gefüllten Sitzplätze der Turnhalle mit zahlreichen Gästen. Darunter auch die Hauptdezernentin für Realschulen im Regierungsbezirk Düsseldorf Frau LRSD´in Dankert nebst Stellvertreter Herrn LRSD Heneweer und Herrn Lödorf (zuständig für Personalangelegenheiten) sowie dem Bezirksbürgermeister für die Bezirksvertretung VIII der Stadt Essen, Herrn Kuhmichel.

 

Unser Musiklehrer und in diesem Fall gleichzeitig musikalischer Direktor des Ereignisses, Herr Windeler, bereitete mit allen rund 150 musikbegeisterten und in diversen Kursen und Klassen eingebundenen Schülern ein musikalisches Programm vor, welches nicht nur aus Weihnachtsliedern bestand, der Stimmung und dem Anlass jedoch immer gerecht wurde. Beide Orchesterklassen der Stufen 5 und 6, die zum Teil erst wenige Monate an ihren Instrumenten unterrichtet wurden, zeigten, dass die Kooperation mit der Folkwang Musikschule aus gutem Grund seit Jahren zum festen und erfolgreichen Bestandteil unseres Schulkonzeptes gehört. Die Schüler der Orchesterklassen spielten ihre Instrumente hoch motiviert und konzentriert und begeisterten das Publikum mit Spielfreude und gutem Gesamtklang.
Die Schüler der so genannten „Wahlpflicht (WP)-Kurse Musik“ waren ebenfalls vollständig vertreten und boten ihrerseits eine bunte Mischung aus weihnachtlichen Liedern. Bis zu 14 Sängerinnen und Sänger gleichzeitig wurden von einer bis zu 9-köpfigen Band musikalisch begleitet.

Immer wieder wurde das Programm von Höhepunkten durchzogen: So erfreute die erst kürzlich neu ins Leben gerufene Zirkus-AG der Klassen 5 unter der Leitung von Frau Höpptner das hochverehrte Publikum mit einem Tüchertanz.
Anschließend zeigten Herr Wittlich und sein Sohn Horst, dass die Realschule Essen-Überruhr auch professionelle Zirkus-Erfahrung bieten kann: Einmal mehr begeisterten die beiden Wittlichs die Gäste mit einer furiosen Clowns-Darbietung.

 

Ein weiterer Höhepunkt wurde von den beiden ehemaligen Schülerinnen Sarah Metke und Laura Kemper, beide am Klavier begleitet von Lukas Schmidt, präsentiert. Das Publikum war begeistert von „say you won´t let go“ (sarah) und „if i ain´t got you“ (laura). Wir sind froh und auch ein wenig Stolz darauf, dass viele Schüler auch nach ihrem Abschluss das Erlernte weiter entwickeln und sich auch weiterhin mit der Realschule verbunden fühlen.

Abschließend nutzte unsere Schulleiterin Frau Blümel die Gelegenheit, vor allen Dingen den Musik-Schülern für Ihre Musik und ihr Engagement zu danken. Selbstverständlich gebührt auch Herrn Windeler ein großes Dankeschön für die immer wieder enorm aufwändigen Konzerte im festlichen Rahmen. Verantwortlich für die Bereiche Schmackeduzien und Dekoration war vor allen Dingen die stellvertretende Schulleiterin Frau Lee in Begleitung der Kolleginnen Frau Kerst und Frau Kröger. Die Tontechnik übernahmen Herr Plum und Noah Agricola (10c). Verantwortlich für die Lichttechnik waren, wie immer, die großartige Frau Mertens sowie die beiden Schüler Marco Roszack und Luis Meier (beide 10b und gefragte Showtec-Spezialisten … 😉 ).

PLU (2016/12)

MINT-Tage an der REÜ (2016)

Nachdem unsere Schule vor einiger Zeit ihre MINT-Zertifizierung erneuern konnte, stellten die Schüler kurz vor den sehnsüchtig erwarteten Sommerferien unter Beweis, dass wir das MINT-Siegel nicht zu Unrecht tragen. In drei Jahrgängen (5, 7 und 9) wurde unter drei verschiedenen Großthemen experimentiert, geforscht, gebastelt, zusammengebaut, gemalt und sogar gekocht und szenisch gespielt.

Im Jahrgang  5 war „Wetter“ das übergeordnete Thema. So wurde z. B. von einigen Schülern ein Wetterbericht erstellt inkl. der Produktion einer Wetterkarte. Auch eine Windfahne wurde gebastelt oder man befasste sich mit dem Wetterphänomen der Blitze. Im musischen Bereich probte man kleine Szenen zum Thema Wetter und setzte sich damit auch instrumentell auseinander.

In der Jahrgangsstufe 7 drehte sich alles um „Wasser“. Dieses Thema bot für die Schüler die Gelegenheit, sich mit dem Unterrichtsgegenstand einmal außerhalb der Schule zu beschäftigen. Sie eroberten mit den Kanus des Sportclubs ESVK den Baldeneysee, machten an der Ruhr Gewässeranalysen oder besuchten ein Klärwerk und einen Wasserturm. Wie bei den Fünfern gehörte auch in diesem Jahrgang eine musisch-künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema dazu. Einige bemerkenswerte Kunstproduktionen der Schüler, die die sinnlich-ästhetischen Dimensionen von Wasser auszuloten suchten, waren das Resultat.

Für unsere aktuell bereits jahrgangsältesten Schüler aus den 9er-Klassen – die Zehner haben ja bereits ihren Abschied von unserer Schule erhalten – drehte sich alles um „Kommunikation“. Auch hier gab es ein breites Spektrum der Herangehensweise an das Thema. Eine Schülergruppe besuchte das Essener Lokalredaktionsstudio des WDR. Die dort gewonnenen Einblicke in die Produktion von Dokumentarfilmclips wurden sodann umgesetzt, indem man die Gruppe „Multikulturelle Kommunikation – Kochen verbindet“ filmisch begleitete. Eine Technikergruppe schraubte, sägte, lötete, verdrahtete und verschaltete verschiedene der Kommunikation dienende Gerätschaften (Morsegerät, Radio u.a.). Wieder andere untersuchten die Gefahren des Internets oder machten sich daran, die Tiefen und Untiefen verbaler und nonverbaler Kommunikation zu ergründen.

Als Resümee lässt sich festhalten: Von den Schülern, aber auch von den Lehrern wurden die Projekttage abseits der herkömmlichen 45-Minuten-Taktung des Unterrichts als eine willkommene und bereichernde Abwechslung vom normalen Schulalltag wahrgenommen und eine Wiederholung ist alles andere als ausgeschlossen.

KUN (2016/06)

Sommerkonzert (2016)

Die Orchester des 5. und 6. Jahrgangs sowie die WPI-Bands der Jahrgänge 7-10 und des Ergänzungsunterrichtes freuen sich Ihnen Ihr Können beim traditionellen Sommerkonzert der Realschule Essen-Überruhr zu präsentieren. Das Konzert beginnt

am Freitag, 17.06 um 18 Uhr

in der Sporthalle an der Klapperstraße.

 

Neben einem abwechslungsreichen musikalischen Programm präsentiert

die Theater-AG ab 17 Uhr ihr Stück

Geschlossene Gesellschaft „.

 

Wir freuen uns auf Sie.

 


 

Rückblick:

Wir hoffen, die Bilder weiter unten gewähren einen kleinen Einblick in den Nachmittag und den Abend des 17.06.2016 an der Realschule Essen-Überruhr. Mittlerweile durchaus routiniert nahmen Schüler und Lehrer gleichermaßen schon einen Tag vorher die Aufbauarbeiten vor. Die älteren Schüler zeigten den Jüngeren an welchen Orten die benötigten Hilfsmittel zu finden sind und wie sie aufgebaut werden. Bühnenelemente, Leinwände, Ton- und Lichttechnik fanden schnell ihren Weg an den vorgesehenen Platz. Verbindungs-Kabel wurden gezogen, Orchester-Plätze vorbereitet, Instrumente gestimmt, die Bühnen für die Theater- und die Clowns-Vorführung aufgebaut. Letztlich wurde deutlich: Ohne die Vorbereitungen und das Engagement unseres Lieblingshausmeisters Herrn Wittlich, der in diesem Jahr mit einer furiosen Clowns-Nummer in die Pause einleitete, wären wir ziemlich aufgeschmissen gewesen! Herr Windeler organsierte vor allen Dingen die etwa 120 Schülerinnen und Schüler, die sich pünktlich mit gestimmten Instrumenten, gut gelaunt und gut gekleidet an ihren Plätzen befinden sollten … und es auch taten. Den berühmten Sack Flöhe zu hüten kann nicht wesentlich schwieriger sein …

Ab 17 Uhr am Freitagnachmittag ging es dann endlich los. Die Theater-Gruppe von Frau Lambach präsentierte ihr selbstgeschriebenes Werk „Geschlossene Gesellschaft“. Der Umgang mit Flüchtlingen, ihre Beweggründe zur Flucht und ihre Erlebnisse bei der Aufnahme in die Gesellschaft des neuen Landes sind ein schwieriges Thema, welches die Schülerinnen und Schüler mit viel Leidenschaft und Engagement umzusetzen wussten. – Entsprechend überschwänglich waren die Reaktionen des Publikums auf die Darbietung.

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Kurz nach 18 Uhr begann das Sommerkonzert. Die Musikerinnen und Musiker stammten aus den beiden Orchester-Klassen der Stufen 5 und 6, aus allen Musik-Wahlpflichtkursen der Klassenstufen 7 bis 10 sowie aus dem so genannten Ergänzungsunterricht. Die Tontechniker Ibrahim Issa (7a), Fabian Kremer (10a), Eric Bietau (10a) und Lukas Schmidt (10a) hatten unter Anleitung des Kollegen Plum alle Hände voll zu tun, neben der Bewältigung der Digitaltechnik gleichzeitig jeweils etwa 14 Sänger plus 4 Begleitmusiker bzw. eine komplette Orchesterklasse klanglich ausgewogen und gut verständlich zu Gehör zu bringen. Das ist ihnen jedoch sehr gut gelungen. Die Zuschauer honorierten die vielfältigen Musikdarbietungen mit kräftigem Applaus und unterstützten auch die fetzigeren Songs an vielen Stellen mit rhythmischem Klatschen. Alles in Allem also eine gelungene Mischung, die offenbar auch beim Publikum gut ankam.

Die Pause wurde durch die bereits erwähnte großartige Clownsnummer, vorbereitet durch unseren Schulhausmeister und langjährigen bekanntem Clown Jürgen Wittlich, eingeleitet. Die Clowns überzeugten das Publikum durch eine schnelle, absolut witzige und abwechslungsreiche Darbietung. Davon wünschen wir uns gerne mehr 🙂

Zu Beginn des zweiten Teils nutzte unsere Schulleiterin Frau Blümel die Gelegenheit und ehrte die Verdienste der langjährigen Kolleginnen Frau Kötteritzsch, Frau Fischer und Frau Thimm. Jede hat auf ihre besondere Weise das Schulleben der Realschule Essen-Überruhr entscheidend mitgeprägt. Frau Kötteritzsch etablierte unter anderem als Initiatorin die Sprachreise für die Schüler der Klassen 8 nach England. Frau Thimm rief schon vor einigen Jahren den Löwenstein-Family Award ins Leben, indem sie die Geschichte der Familie Löwenstein zunächst recherchierte und schließlich dadurch beeinflusste, dass sie für und mit der Familie Löwenstein den Stein der Versöhnung mit der Vergangenheit ins Rollen brachte. Frau Fischer arbeitete in den letzten Jahren mit hohem Zeiteinsatz und viel Engagement an verschiedenen Wettbewerben zu vielfältigen Themen, was ihr und einem Teil ihrer Schüler unter anderem erst kürzlich eine Einladung ins Schloss Bellevue zu unserem Bundespräsidenten Joachim Gauck einbrachte.

Die Musikdarbietungen des zweiten Teils bildeten noch einmal eine Steigerung, insofern als die Schüler nun häufiger auch alleine hinter das Mikrofon traten und teils in sparsamer Begleitung Eindrucksvolles zu Gehör brachten. Spontan übernahm auch eine Schülerin der Klasse 6 die Rolle der Solosängerin im Rahmen eines Songs der Orchester-Klasse; was uns sehr begeisterte!

Kurz: An jenem Abend zeigte sich erneut die hervorragende Arbeit des Konzert-Initiators Herrn Windelers in Kombination mit vielen überzeugenden musikalischen Talenten aus den Reihen der Schülerinnen und Schüler. Darüber hinaus gebührt den zahlreichen Helfern im Hintergrund Dank und Anerkennung. Stellvertretend für die Vielen sollen an dieser Stelle zumindest die Verdienste der geschätzten Kollegin Frau Mertens genannt sein, die, immer geduldig, alle Protagonisten unaufdringlich mit dem Licht des Verfolger-Spots sanft bedeckte und wichtige Details schmeichelnd hervorhob: Danke, liebe Hiltrud! Auch die Helfer an den Lebensmittel-Theken haben wacker durchgehalten und einen wichtigen Beitrag zur guten Stimmung geleistet: Hier sind allen voran die stellvertretende Schulleiterin, Frau Lee, die Lehramtsanwärterin Frau Saglam sowie die neue Kollegin Frau Köster zu nennen. Ebenso gehören die Elternvertreterin Frau Mörke, diverse einsatzbereite Väter sowie Frau Bahrke vom Förderverein der Realschule Essen-Überruhr zu den bekannten und bewährten Helfern und Unterstützern.
Die bildlichen Eindrücke in den beiden Galerien auf dieser Seite sind dem unermüdlichen Einsatz der Kollegen Herrn Kunkel und Herrn Kötteritzsch sowie unserem Schüler Johannes Jung (9b) zu verdanken. Selbstverständlich liegen die Bildrechte ebenfalls bei den genannten Personen. Die Bilder sind frei für den privaten Gebrauch. Weitere Veröffentlichung oder der Handel damit bedarf der Genehmigung der Rechteinhaber.

Danke Ihnen allen für den tollen bunten Abend an der Realschule Essen-Überruhr!

PLU (2016/06)

 


 

Sprachfahrt nach Folkestone (2016)

Montag, 06.06.2016 – Anreise

Am Montagmorgen gegen 8 Uhr ging´s los. Sechzig erwartungsfrohe Schülerinnen und Schüler der Klassen acht der Realschule Essen-Überruhr begeben sich zusammen mit vier nicht minder erwartungsfrohen Begleit-Pädagogen auf den Weg nach Folkestone, um die englische Sprache direkt vom Muttersprachler zu hören, sie endlich mal im wahren Leben auszuprobieren und sie weiter zu entwickeln. Ob die Tränen einiger anwesender Eltern mehr der Trauer um den vorübergehenden Verlust des Kindes oder mehr der Verzückung über die bevorstehende kinderlose Zeit geschuldet ist, vermag der Autor nicht zu ergründen.
Ohne nennenswerte Verzögerung gelangt die Gruppe schon am Mittag nach Dünkirchen, um mit der Fähre nach Dover überzusetzen. Bei strahlendem Sonnenschein zeigen sich auch die Kreidefelsen in Dover sehr eindrucksvoll. Gegen 18 Uhr wird im Hotel eingecheckt.

Die Umgebung des Hauses könnte nicht eindrucksvoller sein: Es befindet sich unmittelbar an der Strandpromenade. Nicht wenige Zimmer sind mit Meerblick ausgestattet; fantastic!
Das Hotel selbst entspricht dem typischen britischen understatement; mehrere Hausteile wurden offenbar nachträglich zusammengelegt, so dass die Flure durchaus Ähnlichkeit mit einem Labyrinth aufweisen, was den pädagogischen Zimmerbesuchen und Kontrollgängen einen unerwartet psychedelischen touch verleiht. Das Personal ist freundlich und hilfsbereit; das gilt insbesondere für die beiden Damen des Frühstück-Buffets.
Wichtigstes Erkundungsziel am ersten Abend ist nicht der Strand, sondern die etwa 200 Meter entfernt liegende und in dieser Woche sicher einen Umsatzrekord verzeichnende Fastfood-Kette mit dem schottischen Namens-Präfix. Na gut; auch hier wird Englisch gesprochen. O-Ton Schüler: „Was heißt eigentlich Hamburger auf Englisch?“

 

Dienstag, 07.06.2016 – Folkestone (Stadtrallye)

Erste Anlaufstelle an jedem Morgen ist der Frühstücksraum. Hier erwartet den Besucher eine überschaubare Räumlichkeit mit dem bereits erwähnten sehr freundlichen und zugewandten britischen Fachpersonal. Für die Schüler gibt es einen besonderen Bereich, in dem die müden Geschöpfe mit ein wenig Musik zu erheitern versucht werden. Das Frühstück ist britisch und auf Wunsch … very british. Wer immer schon mal wissen wollte, wie baked beans samt Buttertoast, Spiegelei, Speck und einer Art Bratwurst aus … weiß ich gar nicht so genau, zum Frühstück schmeckt, kommt hier voll auf seine Kosten. Das pädagogische Begleitpersonal wählt diese Variante (mit wenigen Ausnahmen) grundsätzlich jeden Morgen; i love great britain.

Selbstverständlich sollen die Schüler an diesem Tag „ihre“ Stadt etwas näher erkunden. Dazu wird eine Stadtrallye veranstaltet. Hierbei werden die Promenade, der Strand, ein Teil des beschaulichen Hafens, wie auch der Innenstadt-Bereich besucht, um diverse Fragen zu beantworten und Aufgaben zu erfüllen. Übrigens: Die beiden Gondeln des „leas lift“ werden mit Wasserkraft betrieben. Beim Anfahren sieht der interessierte Beobachter, wie Wasser aus dem oberen Zulauf in einen Behälter an der oberen Gondel geleitet wird. Sobald diese genügend Masse hat, gleitet sie, der Schwerkraft sei Dank, den Berg hinab und zieht gleichzeitig die zweite Gondel nach oben. Hier gibt es dazu ein paar hübsche Bilder. Wie das Wasser den Berg hinauf gelangt und ob es sich hierbei also wirklich allein um „Wasserkraft“ handelt, sei (nahezu) unkommentiert dahingestellt. Den glücklichen Gewinnern winken prachtvolle Magnet-Halter; nice.

 

Mittwoch, 08.06.2016 – Canterburry (Stadtrallye)

Weniger als eine Busstunde von Folkestone entfernt liegt Canterbury, unser heutiges Reiseziel. Die Stadt trieft aus jeder Pore vor Geschichte und der Kunst, diese den Besuchern möglichst charmant darzubieten. Bei großartigem Wetter müssen die älteren Semester ihre mächtigen menschlichen Schädel mit einer original in Canterbury erstandenen Kopfbedeckung schützen. Die Schüler werden erneut in die Obhut einer Erkundungs-Rallye übergeben. Die Motivation dazu hält sich wohl eher in Grenzen, so dass die meisten Gruppen schon nach der ersten Hälfte der Aufgaben zum zweiten Tagesordnungspunkt, shoppen, bis das Portemonnaie nicht mehr kann, übergehen.
Der Bereich mit den Geschäften wirkt trotz der vielen Besucher an diesem Tag immer noch sehr beschaulich. Die historischen Gebäude vermitteln eine angenehme Atmosphäre. Sehr beeindruckend sind die Grünbereiche; allen voran eine am Stadttor gelegene Parkanlage, in der sich Gäste und Einheimische zum Entspannen, geselligen Beisammensein, Sporttreiben oder zu einer kleinen Bootsfahrt treffen; that´s what i call comfort-zone.

 

Donnerstag, 09.06.2016 – Rye (Markttag) und Klippen-Wanderung

Das heutige Tagesprogramm führt uns zunächst nach Rye, einer britischen Kleinstadt, etwas mehr als 1 Stunde mit dem Bus von Folkestone entfernt. Das Hafenbecken ist schon seit vielen Jahren ausgetrocknet, daher befinden sich alle noch vorhandenen Schiffe … auf dem Trockenen; ein merkwürdiger Anblick. Rye ist auch deswegen einen Besuch wert, weil sich die Stadt den mittelalterlichen Charme bewahrt hat. Kirche, Befestigungsanlagen, Friedhöfe und einige Gebäude stammen teilweise aus dem 12. und 13. Jahrhundert. Leider überzeugt das noch nicht alle Schüler. Daher haben wir uns den Markttag als hilfreichen Zeitpunkt ausgesucht. Erneut stehen Nahrungsaufnahme nach britischem Vorbild, chips & fish auf dem Programm. Nette Dialoge mit den Verkäufern und in einem Fall sogar das Feilschen auf dem Markt um einen angemessenen Preis werden positiv hervorgehoben. Bei anderen ist die Freude nur von kurzer Dauer.
Nicht so, beim Lehrkörper; endlich wird deren Suche nach clotted cream with scones von Erfolg gekrönt. Das britische Zeremoniell schreibt hier eine gewisse Mindestverweilzeit vor. Dies führt dazu, dass wir als letzte am Bus eintreffen. Der Busfahrer gibt sich noch gelassen, die Schüler entwickeln eine Art Ungeduld, müssen aber vor der Weiterfahrt nur noch gezählt und für Vollständig im Sinne der Haftung bewertet werden. Das gelingt; und schon geht es weiter an die Klippen von Südengland.

Zwischen Eastborne und Brighton stoppt der Bus erneut auf einem Parkplatz mitten im Nirgendwo. Rundherum nur grüne Wiesen, Heidelandschaften und, bei sonnigem Wetter, ein weiter Blick auf das türkis-blaue Meer; isn´t that lovely?
Herr Fischer führt uns auf den ersten grünen Hügel; ein toller weiter Blick begleitet die Gruppe die ganze Zeit. Eine kleine Rast wird eingelegt … Der Bus fährt, ohne uns ab; why?!?!?!? Herr Fischer führt die Gruppe erneut an. Es geht den Hügel auf der anderen Seite wieder hinab … danach gaaahhhnz weit dahinten wieder hinauf, dann wieder hinab …
Philip kann nicht mehr gehen; er entscheidet sich den Hang hinab zu rollen … findet weitere begeisterte Anhänger seiner Idee. „Wenn ich schnell genug runterrolle, kann ich sicher den nächsten Hügel bis oben hin raufrollen … oder?!?!“ Es will noch nicht ganz gelingen; auch sind die Klamotten danach ein wenig in Mittleidenschaft gezogen, aber die Bewunderung der übrigen Anwesenden ist im sicher!
Wenn die Wanderung auch ein wenig anstrengend war, die meisten Schüler konnten die Landschaft und den tollen Ausblick nach vielen eigenen Aussagen doch auch genießen.

Vielleicht war der anschließende Zwischenstopp in Eastborne ein bisschen too much. Auch die Information Herrn Fischers, dass Sir Roger Moore alias James Bond im höchsten Gebäude in Eastborne wohnt, wurde nur noch milde lächelnd zur Kenntnis genommen. Der Besuch des Piers sollte eigentlich Ziel der Unternehmung sein. Nach Ansicht des Lehrkörpers, eine durchaus lohnenswerte Aktivität, doch blieben die meisten Schüler auf dem Weg dahin in irgendeiner Einkaufs-Mal hängen …

 

Freitag, 10.06.2016 – Letzter Tag in Folkestone und Abreise

Der letzte Tag in Folkestone soll noch einmal voll ausgekostet werden, bevor es dann am Abend gegen 17:30 Uhr wieder in Richtung Heimat geht. Das Auschecken nach dem letzten britischen Frühstück dauert doch etwas länger, als geplant, da der Zustand einiger Zimmer durchaus bedenklich genannt werden darf. In manchen Fällen sieht es so aus, als wären am Abend zuvor mehrere Chips und Flips-Tüten detoniert. Die betroffenen Schüler-Gruppen werden freundlich gebeten, den Zustand der Zimmer an das normale Niveau anzupassen.
Anschließend werden die Schüler ein letztes Mal in Kleingruppen entlassen. Da Folkestone aber auch an den Tagen zuvor schon einigermaßen ausführlich erkundet wurde, Mitbringsel zum größten Teil schon organsiert waren und nun auch die letzten finanziellen Reserven aufgebraucht sind, wird die Zeit ein wenig lang … Das hat zur Folge, dass sich um 17:30 Uhr wirklich alle Schüler abfahrbereit in ihren Sitzen befinden und die Heimreise angetreten werden kann. Good bye Folkestone – we had a nice trip!

Die Fotos der folgenden Galerie stammen freundlicher- und dankenswerterweise aus den Händen und den Kameras von Herrn Wohlfeil und Herrn Plum. Daher liegen auch die Bildrechte bei den beiden Kollegen. Sie wurden zur Veröffentlichung auf diesen Seiten und zur privaten Nutzung freigegeben. Weitere Veröffentlichungen oder gar der Handel mit den Bildern bedarf der Genehmigung des jeweiligen Fotografen.
Wir wünschen viel Spaß beim Betrachten … und Erinnern.

PLU (2016/06)

Entlassfeier (2016)

Am Freitag, 24.06.2016 fand die Entlass-Feier für die Schüler und Schülerinnen der Klassen 10 unserer Schule statt. Die Klassenleiterinnen Frau Rüsing (10a), Frau Kötteritzsch (10b) und Frau Peil (10c) verabschiedeten ihre Schützlinge in einen neuen Lebensabschnitt. Gemeinsam erinnerte man sich noch einmal an die schönen und angenehmen Ereignisse. Unsere Schulleiterin Frau Blümel eröffnete die Feierlichkeiten nach einem Gottesdienst, der durch die Religionslehrer Frau Rüsing, Frau Mertens und Herrn Berlemann sowie einige Schüler der Klassen 10 vorbereitet und geleitet wurde, mit zahlreichen Ehrungen: Unter anderem wurden Fabian Kremer (10a) und Ines Tworuschka (10c) als die beiden jahrgangsbesten Schüler ausgezeichnet. In diesem Zusammenhang hob Frau Blümel erneut den relativ hohen Anteil an Schülern hervor, die zusammen mit Ihrem Fachoberschulabschluss auch den Qualifikations-Vermerkt zum Besuch einer gymnasialen Oberstufe erlangt haben: mehr als 60%.
Die Firma Siemens, vertreten durch Frau Hinsen verabschiedete sich ebenfalls mit den besten Wünschen für die Zukunft von den Schülern und zeichnete Dorothea Rothe (10b) und Fabian Kremer (10a) für ihre hervorragend guten Leistungen (auch) in den naturwissenschafltichen Fächern aus.

Wir wünschen allen Schülern dieser Klassenstufe einen guten Start in den neuen Lebensabschnitt und viel Erfolg bei den angestrebten beruflichen und privaten Zielen.

RWE – Kooperation (2016)

Seit Mitte 2015 haben die Schüler der Realschule Überruhr die Möglichkeit unter professionellen Bedingungen gegen das runde Leder zu treten. In Kooperation mit der Jugendabteilung von Rot-Weiss Essen findet einmal die Woche eine Fußball AG, unter der Leitung von Trainer und Sportlehrer Philip Kruppe (DFB A-Lizenz Inhaber) und dem langjährigen RWE-Nachwuchstrainer Masataka Fukuaka, statt.

Weiterhin werden unsere Schüler dem Nachwuchsleistungszentrum und RWE-Legende Dirk „Putsche“ Helmig einen Besuch abstatten und den Profis von morgen bei der Trainingsarbeit über die Schulter schauen. Eine Stadionbesichtigung steht natürlich auch noch auf dem Programm.

KRU (2016/06)

England-Blog ohne England Teil 5 (2016)

Lampenfieber und ein unsichtbarer Hund.

Heute waren wir bei einem Theateraufführung unserer Schultheater-AG. Die 15 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 5, 6 und 7 brachten das Stück „Geschlossene Gesellschaft“ auf die Bühne. Es war das letzte Stück der Reihe „Goldstücke“ , bei dem über 20 Theatergruppen aus vielen verschiedenen Schulen aufgetreten waren.

In dem Theaterstück geht es um Menschen, die als Flüchtlinge in unser Land kommen und von der Gesellschaft abgelehnt werden. Wie unsere Gesellschaft damit umgeht, wurde eindrucksvoll dargestellt: die normalen Menschen wollen beim shoppen nicht gestört werden, Politiker reden nur austauschbare Phrasen. Das Papier, auf dem Menschenrechte stehen, wird achtlos zerrissen und die Schnipsel auf der Bühne verteilt.

Theater wirkt anders und viel stärker, als wenn man über ein Thema etwas lesen würde. Zum Beispiel kann man die Ängste der Angekommenen wirklich spüren – obwohl es nur gespielt ist. Das Stück endete mit einem tollen Rap zum Thema Vielfalt und Akzeptanz.

Nach der Vorstellung hatten wir die Gelegenheit, uns mit der Theater-AG und ihrer Betreuerin Frau Lambach zu unterhalten. Dabei konnten wir einiges lernen:

Wo kommen die vielen Ideen für das Stück her (zum Beispiel der „unsichtbare Hund“)? Antwort: alle Mitglieder der Theater-AG können Ideen einbringen. Dann wird ausprobiert und die Gruppe diskutiert, ob eine Idee machbar ist. Danach wird sie weiterentwickelt bzw. verbessert.

Hat man immer noch Lampenfieber, auch wenn man schon mehrere Aufführungen hinter sich hat? Dazu gab es verschiedene Antworten. Entweder: „Ich kenne die Leute vor mir ja nicht, deshalb ist mir das egal!“ Oder: „Ich bin immer nervös!“

Vielen Dank an Frau Lambach!

England-Blog ohne England Teil 4 (2016)

800 Kilometer und zu wenig Wasser…

Eine Fahrradtour entlang der Ruhr bis nach Mülheim ist keine ganz einfache Sache. Die einfache Entfernung beträgt schon gut 30 Kilometer – zusammen haben wir also um die 800 Kilometer zurückgelegt. Unser Ziel war das Museum „Aquarius“ in Mülheim-Styrum.

Nicht jeder Schüler auf der Ruhrhalbinsel fährt regelmäßig mit dem Fahrrad – und manche besitzen auch gar keins. Das Fahrerfeld und die Technik waren deshalb auch sehr unterschiedlich zusammengesetzt: von erfahrenen Kids mit blitzenden Mountainbikes bis zu Anfängern auf einem vom Opa geliehenen alten Schätzchen war alles dabei.

Natürlich gibt es bei so einer Tour auch immer ein paar Überraschungen – und das fing schon damit an, dass ein Helm fehlte. Erfreulicherweise konnten wir aber an der Radstation am Bahnhof Kupferdreh einen Helm für kleines Geld ausleihen.

Bei tollem Wetter, relativ freier Strecke (durchgängig auf Radwegen) hatten wir eigentlich nur ein Problem: die Versorgung mit Essen und Trinken. Auch die von einem Schüler mitgebrachtem 4 Liter Wasser reichten nicht aus. Wir mussten regelmäßig nachfüllen.

Das Museum selbst war „interessant“, wenn auch die Präsentation (nur Bildschirme mit Informationstexten, Videos und einem Quizfragen) auf die Dauer etwas ermüdend wirkte. Aber das Beste: direkt neben dem Wasser-Museum steht eine Pommesbude! Leider hatte sie an diesem Tag erstmal keine Pommes – wegen eines Wasserschadens (!) am Vortag.

Das wichtigste an so einer Tour ist: ankommen. Deshalb waren wir besonders stolz darauf, dass auch die Schüler mit der wenigsten Erfahrung trotzdem ohne Probleme und tapfer bis zum Schluss durchgehalten haben. Als wir gegen 18.00 Uhr wieder zurück waren, wollten die meisten aber nur noch (in dieser Reihenfolge) ganz viel trinken, duschen, und essen.

Und wir haben natürlich auch wieder was gelernt: „Die Natur ist echt schön hier!“ – „Man kann nicht ständig nur Pausen machen!“ – „Wenn man auf die Schmerzen nicht achtet, dass gehen sie auch wieder weg!“

England-Blog ohne England Teil 3 (2016)

Grubengold und Kumpelteller.

Eine Ausflugswoche im Ruhrgebiet ohne mindestens eine Aktion zum Thema wäre nicht vollständig. Deshalb machten wir uns auf zum Bergbaumuseum in Bochum.

Das Bergbaumuseum ist keine echte Zeche und besitzt deshalb auch nur ein „Anschauungsbergwerk“ mit einer Gesamtstrecke von etwa 2 Kilometern. Und es liegt natürlich auch nicht so tief wie echte Zechen – nur etwa 20 Meter unter der Erde. Ein Simulator am Einstieg lässt einen aber erfahren, wie es sich anfühlt, wenn man rasend schnell in 500 oder 1000 Meter Tiefe hinunter saust.

Bei der Führung unter Tage schauten wir uns Geräte und Maschinen aus verschiedenen Jahrhunderten an. Wir konnten erfahren, wie schmutzig, laut, anstrengend und gefährlich die Arbeit unter Tage schon immer gewesen ist. Im Museum sind sehr viele verschiedene Dinge ausgestellt: von der Gruben-Modellen aus allen Jahrhunderten über eine riesige Sammlung an Fossilien und Mineralien bis zu einer Sonderausstellung zum Energieverbrauch des Menschen.

Beim abschließenden Aufstieg auf den Förderturm konnten wir bei strahlendem Sonnenschein das Panorama bewundern und lernen, in welche Richtung München, Paris, Wien und Prag liegen. Und es gab auch noch mehr: „Da ist die Schalke-Arena!“ – „Das heißt doch jetzt Veltins-Arena!“ – Da ist das Bochumer Stadion!“ – „Spiele die überhaupt in der Bundesliga?“

Abgerundet wurde die Fahrt durch einen Ausflug in die Bochumer Innenstadt. Gar nicht schlecht war der „Kumpelteller“ in einem Imbiss (auch wenn es nur ein schönerer Name für Pommes-Currywurst mit einem Softdrink war.