England-Blog ohne England Teil 4 (2016)

England-Blog ohne England Teil 4 (2016)

800 Kilometer und zu wenig Wasser…

Eine Fahrradtour entlang der Ruhr bis nach Mülheim ist keine ganz einfache Sache. Die einfache Entfernung beträgt schon gut 30 Kilometer – zusammen haben wir also um die 800 Kilometer zurückgelegt. Unser Ziel war das Museum „Aquarius“ in Mülheim-Styrum.

Nicht jeder Schüler auf der Ruhrhalbinsel fährt regelmäßig mit dem Fahrrad – und manche besitzen auch gar keins. Das Fahrerfeld und die Technik waren deshalb auch sehr unterschiedlich zusammengesetzt: von erfahrenen Kids mit blitzenden Mountainbikes bis zu Anfängern auf einem vom Opa geliehenen alten Schätzchen war alles dabei.

Natürlich gibt es bei so einer Tour auch immer ein paar Überraschungen – und das fing schon damit an, dass ein Helm fehlte. Erfreulicherweise konnten wir aber an der Radstation am Bahnhof Kupferdreh einen Helm für kleines Geld ausleihen.

Bei tollem Wetter, relativ freier Strecke (durchgängig auf Radwegen) hatten wir eigentlich nur ein Problem: die Versorgung mit Essen und Trinken. Auch die von einem Schüler mitgebrachtem 4 Liter Wasser reichten nicht aus. Wir mussten regelmäßig nachfüllen.

Das Museum selbst war „interessant“, wenn auch die Präsentation (nur Bildschirme mit Informationstexten, Videos und einem Quizfragen) auf die Dauer etwas ermüdend wirkte. Aber das Beste: direkt neben dem Wasser-Museum steht eine Pommesbude! Leider hatte sie an diesem Tag erstmal keine Pommes – wegen eines Wasserschadens (!) am Vortag.

Das wichtigste an so einer Tour ist: ankommen. Deshalb waren wir besonders stolz darauf, dass auch die Schüler mit der wenigsten Erfahrung trotzdem ohne Probleme und tapfer bis zum Schluss durchgehalten haben. Als wir gegen 18.00 Uhr wieder zurück waren, wollten die meisten aber nur noch (in dieser Reihenfolge) ganz viel trinken, duschen, und essen.

Und wir haben natürlich auch wieder was gelernt: „Die Natur ist echt schön hier!“ – „Man kann nicht ständig nur Pausen machen!“ – „Wenn man auf die Schmerzen nicht achtet, dass gehen sie auch wieder weg!“

admin

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