Archiv 24. September 2018

Sportfest (2018)

Am Dienstag, 18.09.2018 fand das jährliche Sportfest der Realschule Überruhr statt. Wie jedes Jahr, durften die Schüler und Schülerinnen ihre sportlichen Fähigkeiten unter Beweis stellen, was für die einen sehr leicht und für die anderen wiederum eher schwierig war. Aber nicht nur die Schüler, sondern auch so mancher Lehrer litt anschließend unter einem ungewohnten Muskelkater. Aus gut unterrichteten Kreisen wurde bekannt, dass die zeitnehmenden Lehrer an der Laufstrecke, obwohl äußerlich recht entspannt, körperlich doch starken Belastungen ausgesetzt waren. Extreme Präzision, katzenhafte Reflexe und ein phänomenales Konzentrationsvermögen sorgten für erschreckend genaue Zeitnahmen. Herr Klapija zeigte sich am anderen Ende der Laufstrecke, also am Start, als ein Meister des Multitasking, indem er gleichzeitig komplette Schulklassen beruhigte, auf den „Lauf ihres Lebens“ vorbereitete, dem Schüleralter entsprechende Laufstrecken in Windeseile anpasste, Kommunikation zwischen Start und Ziel herstellte und zudem perfekte Startsequenzen durchführte. Chapeau, Herr Klapija!

Als weiteres Highlight des Events darf getrost auch die gut organisierte und dosierte Musik von Moritz und seinen Freunden genannt werden. Die führte unter anderem dazu, dass die Schülerin M. aus K., anstatt ins Ziel zu rennen, passend zum Beat-Drop über die Ziellinie gesprungen ist; phänomenal!
Eine andere Schülerin verlor beim Sprint ihren Schuh, hielt kurz an, zog den Schuh wieder an, band den Schuh im Rhythmus zur Musik, nahm das Rennen wieder auf … und wurde immer noch Dritte des Rennens; Ja, wogippsdennsowas?!?!?

Neben den vielen lustigen Ereignissen konnte aber auch beobachtet werden, dass der Zusammenhalt in den Klassen gefördert wurde. So haben sich zum Beispiel beim Langlauf die Schüler abwechselnd dadurch geholfen, dass sie Teile der Strecke mit ihren Freunden zusammen gelaufen sind. Vom lautstarken Anfeuern – auch so manchen Lehrers und so mancher Lehrerin – mal ganz abgesehen.
Auch das Lehrerkollegium konnte zusammen wachsen; so erfreute sich so macher Lehrer (auch mein Klassenlehrer ;-)) über den von der Chefin liebevoll bereiteten und mitgebrachten Kaffee nebst süßer Kraftnahrung.
Eine weitere schöne Überraschung bestand darin, dass auch ehemalige Schüler zur Unterstützung anreisten … und sich augenscheinlich gerne an ihre sportlichen Zeiten an der Realschule erinnerten.

Insgesamt war es ein sehr schöner Tag, auch für die, die Sport vielleicht nicht so toll finden. Denn wenn man so darüber nachdenkt, ist das sportliche „Können“ eher zweitrangig.

Gina Kuhr (10b)


Abschlussfahrt 10a (2018)

Mit Schirm, Charme und ohne Melone haben alle im Dunkeln den Treffpunkt an der Bezirkssportanlage um 06:30 Uhr gefunden. Trotz der frühen Morgenstunde gab es viel zu erzählen, so dass selbst die Vögel eine andere, ruhigere Stelle finden mussten. Pause in Belgien und dann durch die Pass- und Zollkontrollen in Calais. Ab auf die Fähre. Ahoi, Leinen los und die Insel kentern! Dem Wind und den Wellen trotzen. Gerade dem Letzteren konnten einige nichts, aber auch gar nichts abgewinnen. Sie fanden die Abschlussfahrt einfach zum k…, of course not!
Das höchste Haus Europas, The Shard, war von weitem zu sehen, Sightseeing schon bei der Hinfahrt zum Hotel- I love it. Standesgemäß wohnte man in der Unterkunft „The Lords“ am Princess Square.
Nach dem auf und ab, dem Stop und Go musste der Magen wieder etwas zu tun haben. Vom Chinesen bis zum Griechen, die nähere Umgebung bot alles was das Herz, bzw. der Magen begehrt. „Wat der Bauer nicht kennt frißt er nicht“, in so manchem Sprichwort liegt zumindest ein wenig Wahrheit. McDonald und PizzaHut freuten sich über so manchen Besuch aus good old Germany, aber auch einige traditionelle Restaurants konnten die/den Besucher herzlich begrüßen. Welcome in London!
Tea or coffee? White or brown toast? Cheese or marmalade? Und eine Banane zum mitnehmen! Stadtrundfahrt war angesagt. Die Batterien der Handys hielten das Geknipse nicht lange durch und die ersten Ladepacks wurden angezapft. Links rauschte Theresa May vorbei, ganz schnell dem Brexit entgegen. Trafalgar Square, Buckingham, London Bridge, …. drei Stunden geballte Kultur im Schnelldurchlauf. Dann runter in die Tube. Wie läuft das hier? Mind the gap und rein in die U-Bahn. Ein Teil der Klasse raste dem heiligen Rasen des Wembley Stadiums entgegen, die anderen stürmten die heiligen Hallen von Harrods, swingten in der Carneby Street und shoppten in der Oxford Street. Längerer Halt für die Mädels bei Victoria Secret. An der National Gallery Zählappell am Abend. Noch ein Fotoshooting am Picadilly Circus und die nächste Fish und Chips Bude suchen. Geschafft!!!
Crazy shopping in Camden Town. Camden Market- ein heiliger Gral der Punks (Amy Winehouse war hier zu Hause). Wer verrückte Dinge sucht wird hier fündig. Wie wär`s mit der Queen und ihren Corgys als Salz- und Pfeffer Streuer? Nach so viel Kitsch muss was stilvolles her. James Bond in Motion zeigte alle Bond Film-Autos in einer einmaligen Ausstellung im Film-Museum-excellent. Andere zogen die National Gallery oder das National History Museum vor- astonishing, isn`t it? High Tea im Cafe. Was gelernt? First milk, then tea! Zählappel auf den Stufen von St. Pauls. Alle da, go on!
Frühstück, Koffer packen und check out. Vormittags Einladung von der Queen in den Buckingham Palace. Wonderful! How lovely! Kontrastprogramm am Nachmittag: Hard Rock Cafe. Burger, Coke und Eis mit einer crazy Crew, bye bye London. Ab zum Bus, dann auf die Nachtfähre und 12 Stunden später warten erholte Eltern um ihre müden Kids von einer einzigartigen Abschlussreise abzuholen. Gibt es ein Wort die Fahrt zu beschreiben? FANTASTIC!!!

BLM 9_2018