MINT-Tage an der REÜ (2016)

Nachdem unsere Schule vor einiger Zeit ihre MINT-Zertifizierung erneuern konnte, stellten die Schüler kurz vor den sehnsüchtig erwarteten Sommerferien unter Beweis, dass wir das MINT-Siegel nicht zu Unrecht tragen. In drei Jahrgängen (5, 7 und 9) wurde unter drei verschiedenen Großthemen experimentiert, geforscht, gebastelt, zusammengebaut, gemalt und sogar gekocht und szenisch gespielt.

Im Jahrgang  5 war „Wetter“ das übergeordnete Thema. So wurde z. B. von einigen Schülern ein Wetterbericht erstellt inkl. der Produktion einer Wetterkarte. Auch eine Windfahne wurde gebastelt oder man befasste sich mit dem Wetterphänomen der Blitze. Im musischen Bereich probte man kleine Szenen zum Thema Wetter und setzte sich damit auch instrumentell auseinander.

In der Jahrgangsstufe 7 drehte sich alles um „Wasser“. Dieses Thema bot für die Schüler die Gelegenheit, sich mit dem Unterrichtsgegenstand einmal außerhalb der Schule zu beschäftigen. Sie eroberten mit den Kanus des Sportclubs ESVK den Baldeneysee, machten an der Ruhr Gewässeranalysen oder besuchten ein Klärwerk und einen Wasserturm. Wie bei den Fünfern gehörte auch in diesem Jahrgang eine musisch-künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema dazu. Einige bemerkenswerte Kunstproduktionen der Schüler, die die sinnlich-ästhetischen Dimensionen von Wasser auszuloten suchten, waren das Resultat.

Für unsere aktuell bereits jahrgangsältesten Schüler aus den 9er-Klassen – die Zehner haben ja bereits ihren Abschied von unserer Schule erhalten – drehte sich alles um „Kommunikation“. Auch hier gab es ein breites Spektrum der Herangehensweise an das Thema. Eine Schülergruppe besuchte das Essener Lokalredaktionsstudio des WDR. Die dort gewonnenen Einblicke in die Produktion von Dokumentarfilmclips wurden sodann umgesetzt, indem man die Gruppe „Multikulturelle Kommunikation – Kochen verbindet“ filmisch begleitete. Eine Technikergruppe schraubte, sägte, lötete, verdrahtete und verschaltete verschiedene der Kommunikation dienende Gerätschaften (Morsegerät, Radio u.a.). Wieder andere untersuchten die Gefahren des Internets oder machten sich daran, die Tiefen und Untiefen verbaler und nonverbaler Kommunikation zu ergründen.

Als Resümee lässt sich festhalten: Von den Schülern, aber auch von den Lehrern wurden die Projekttage abseits der herkömmlichen 45-Minuten-Taktung des Unterrichts als eine willkommene und bereichernde Abwechslung vom normalen Schulalltag wahrgenommen und eine Wiederholung ist alles andere als ausgeschlossen.

KUN (2016/06)

Sommerkonzert (2016)

Die Orchester des 5. und 6. Jahrgangs sowie die WPI-Bands der Jahrgänge 7-10 und des Ergänzungsunterrichtes freuen sich Ihnen Ihr Können beim traditionellen Sommerkonzert der Realschule Essen-Überruhr zu präsentieren. Das Konzert beginnt

am Freitag, 17.06 um 18 Uhr

in der Sporthalle an der Klapperstraße.

 

Neben einem abwechslungsreichen musikalischen Programm präsentiert

die Theater-AG ab 17 Uhr ihr Stück

Geschlossene Gesellschaft „.

 

Wir freuen uns auf Sie.

 


 

Rückblick:

Wir hoffen, die Bilder weiter unten gewähren einen kleinen Einblick in den Nachmittag und den Abend des 17.06.2016 an der Realschule Essen-Überruhr. Mittlerweile durchaus routiniert nahmen Schüler und Lehrer gleichermaßen schon einen Tag vorher die Aufbauarbeiten vor. Die älteren Schüler zeigten den Jüngeren an welchen Orten die benötigten Hilfsmittel zu finden sind und wie sie aufgebaut werden. Bühnenelemente, Leinwände, Ton- und Lichttechnik fanden schnell ihren Weg an den vorgesehenen Platz. Verbindungs-Kabel wurden gezogen, Orchester-Plätze vorbereitet, Instrumente gestimmt, die Bühnen für die Theater- und die Clowns-Vorführung aufgebaut. Letztlich wurde deutlich: Ohne die Vorbereitungen und das Engagement unseres Lieblingshausmeisters Herrn Wittlich, der in diesem Jahr mit einer furiosen Clowns-Nummer in die Pause einleitete, wären wir ziemlich aufgeschmissen gewesen! Herr Windeler organsierte vor allen Dingen die etwa 120 Schülerinnen und Schüler, die sich pünktlich mit gestimmten Instrumenten, gut gelaunt und gut gekleidet an ihren Plätzen befinden sollten … und es auch taten. Den berühmten Sack Flöhe zu hüten kann nicht wesentlich schwieriger sein …

Ab 17 Uhr am Freitagnachmittag ging es dann endlich los. Die Theater-Gruppe von Frau Lambach präsentierte ihr selbstgeschriebenes Werk „Geschlossene Gesellschaft“. Der Umgang mit Flüchtlingen, ihre Beweggründe zur Flucht und ihre Erlebnisse bei der Aufnahme in die Gesellschaft des neuen Landes sind ein schwieriges Thema, welches die Schülerinnen und Schüler mit viel Leidenschaft und Engagement umzusetzen wussten. – Entsprechend überschwänglich waren die Reaktionen des Publikums auf die Darbietung.

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Kurz nach 18 Uhr begann das Sommerkonzert. Die Musikerinnen und Musiker stammten aus den beiden Orchester-Klassen der Stufen 5 und 6, aus allen Musik-Wahlpflichtkursen der Klassenstufen 7 bis 10 sowie aus dem so genannten Ergänzungsunterricht. Die Tontechniker Ibrahim Issa (7a), Fabian Kremer (10a), Eric Bietau (10a) und Lukas Schmidt (10a) hatten unter Anleitung des Kollegen Plum alle Hände voll zu tun, neben der Bewältigung der Digitaltechnik gleichzeitig jeweils etwa 14 Sänger plus 4 Begleitmusiker bzw. eine komplette Orchesterklasse klanglich ausgewogen und gut verständlich zu Gehör zu bringen. Das ist ihnen jedoch sehr gut gelungen. Die Zuschauer honorierten die vielfältigen Musikdarbietungen mit kräftigem Applaus und unterstützten auch die fetzigeren Songs an vielen Stellen mit rhythmischem Klatschen. Alles in Allem also eine gelungene Mischung, die offenbar auch beim Publikum gut ankam.

Die Pause wurde durch die bereits erwähnte großartige Clownsnummer, vorbereitet durch unseren Schulhausmeister und langjährigen bekanntem Clown Jürgen Wittlich, eingeleitet. Die Clowns überzeugten das Publikum durch eine schnelle, absolut witzige und abwechslungsreiche Darbietung. Davon wünschen wir uns gerne mehr 🙂

Zu Beginn des zweiten Teils nutzte unsere Schulleiterin Frau Blümel die Gelegenheit und ehrte die Verdienste der langjährigen Kolleginnen Frau Kötteritzsch, Frau Fischer und Frau Thimm. Jede hat auf ihre besondere Weise das Schulleben der Realschule Essen-Überruhr entscheidend mitgeprägt. Frau Kötteritzsch etablierte unter anderem als Initiatorin die Sprachreise für die Schüler der Klassen 8 nach England. Frau Thimm rief schon vor einigen Jahren den Löwenstein-Family Award ins Leben, indem sie die Geschichte der Familie Löwenstein zunächst recherchierte und schließlich dadurch beeinflusste, dass sie für und mit der Familie Löwenstein den Stein der Versöhnung mit der Vergangenheit ins Rollen brachte. Frau Fischer arbeitete in den letzten Jahren mit hohem Zeiteinsatz und viel Engagement an verschiedenen Wettbewerben zu vielfältigen Themen, was ihr und einem Teil ihrer Schüler unter anderem erst kürzlich eine Einladung ins Schloss Bellevue zu unserem Bundespräsidenten Joachim Gauck einbrachte.

Die Musikdarbietungen des zweiten Teils bildeten noch einmal eine Steigerung, insofern als die Schüler nun häufiger auch alleine hinter das Mikrofon traten und teils in sparsamer Begleitung Eindrucksvolles zu Gehör brachten. Spontan übernahm auch eine Schülerin der Klasse 6 die Rolle der Solosängerin im Rahmen eines Songs der Orchester-Klasse; was uns sehr begeisterte!

Kurz: An jenem Abend zeigte sich erneut die hervorragende Arbeit des Konzert-Initiators Herrn Windelers in Kombination mit vielen überzeugenden musikalischen Talenten aus den Reihen der Schülerinnen und Schüler. Darüber hinaus gebührt den zahlreichen Helfern im Hintergrund Dank und Anerkennung. Stellvertretend für die Vielen sollen an dieser Stelle zumindest die Verdienste der geschätzten Kollegin Frau Mertens genannt sein, die, immer geduldig, alle Protagonisten unaufdringlich mit dem Licht des Verfolger-Spots sanft bedeckte und wichtige Details schmeichelnd hervorhob: Danke, liebe Hiltrud! Auch die Helfer an den Lebensmittel-Theken haben wacker durchgehalten und einen wichtigen Beitrag zur guten Stimmung geleistet: Hier sind allen voran die stellvertretende Schulleiterin, Frau Lee, die Lehramtsanwärterin Frau Saglam sowie die neue Kollegin Frau Köster zu nennen. Ebenso gehören die Elternvertreterin Frau Mörke, diverse einsatzbereite Väter sowie Frau Bahrke vom Förderverein der Realschule Essen-Überruhr zu den bekannten und bewährten Helfern und Unterstützern.
Die bildlichen Eindrücke in den beiden Galerien auf dieser Seite sind dem unermüdlichen Einsatz der Kollegen Herrn Kunkel und Herrn Kötteritzsch sowie unserem Schüler Johannes Jung (9b) zu verdanken. Selbstverständlich liegen die Bildrechte ebenfalls bei den genannten Personen. Die Bilder sind frei für den privaten Gebrauch. Weitere Veröffentlichung oder der Handel damit bedarf der Genehmigung der Rechteinhaber.

Danke Ihnen allen für den tollen bunten Abend an der Realschule Essen-Überruhr!

PLU (2016/06)

 


 

Sprachfahrt nach Folkestone (2016)

Montag, 06.06.2016 – Anreise

Am Montagmorgen gegen 8 Uhr ging´s los. Sechzig erwartungsfrohe Schülerinnen und Schüler der Klassen acht der Realschule Essen-Überruhr begeben sich zusammen mit vier nicht minder erwartungsfrohen Begleit-Pädagogen auf den Weg nach Folkestone, um die englische Sprache direkt vom Muttersprachler zu hören, sie endlich mal im wahren Leben auszuprobieren und sie weiter zu entwickeln. Ob die Tränen einiger anwesender Eltern mehr der Trauer um den vorübergehenden Verlust des Kindes oder mehr der Verzückung über die bevorstehende kinderlose Zeit geschuldet ist, vermag der Autor nicht zu ergründen.
Ohne nennenswerte Verzögerung gelangt die Gruppe schon am Mittag nach Dünkirchen, um mit der Fähre nach Dover überzusetzen. Bei strahlendem Sonnenschein zeigen sich auch die Kreidefelsen in Dover sehr eindrucksvoll. Gegen 18 Uhr wird im Hotel eingecheckt.

Die Umgebung des Hauses könnte nicht eindrucksvoller sein: Es befindet sich unmittelbar an der Strandpromenade. Nicht wenige Zimmer sind mit Meerblick ausgestattet; fantastic!
Das Hotel selbst entspricht dem typischen britischen understatement; mehrere Hausteile wurden offenbar nachträglich zusammengelegt, so dass die Flure durchaus Ähnlichkeit mit einem Labyrinth aufweisen, was den pädagogischen Zimmerbesuchen und Kontrollgängen einen unerwartet psychedelischen touch verleiht. Das Personal ist freundlich und hilfsbereit; das gilt insbesondere für die beiden Damen des Frühstück-Buffets.
Wichtigstes Erkundungsziel am ersten Abend ist nicht der Strand, sondern die etwa 200 Meter entfernt liegende und in dieser Woche sicher einen Umsatzrekord verzeichnende Fastfood-Kette mit dem schottischen Namens-Präfix. Na gut; auch hier wird Englisch gesprochen. O-Ton Schüler: „Was heißt eigentlich Hamburger auf Englisch?“

 

Dienstag, 07.06.2016 – Folkestone (Stadtrallye)

Erste Anlaufstelle an jedem Morgen ist der Frühstücksraum. Hier erwartet den Besucher eine überschaubare Räumlichkeit mit dem bereits erwähnten sehr freundlichen und zugewandten britischen Fachpersonal. Für die Schüler gibt es einen besonderen Bereich, in dem die müden Geschöpfe mit ein wenig Musik zu erheitern versucht werden. Das Frühstück ist britisch und auf Wunsch … very british. Wer immer schon mal wissen wollte, wie baked beans samt Buttertoast, Spiegelei, Speck und einer Art Bratwurst aus … weiß ich gar nicht so genau, zum Frühstück schmeckt, kommt hier voll auf seine Kosten. Das pädagogische Begleitpersonal wählt diese Variante (mit wenigen Ausnahmen) grundsätzlich jeden Morgen; i love great britain.

Selbstverständlich sollen die Schüler an diesem Tag „ihre“ Stadt etwas näher erkunden. Dazu wird eine Stadtrallye veranstaltet. Hierbei werden die Promenade, der Strand, ein Teil des beschaulichen Hafens, wie auch der Innenstadt-Bereich besucht, um diverse Fragen zu beantworten und Aufgaben zu erfüllen. Übrigens: Die beiden Gondeln des „leas lift“ werden mit Wasserkraft betrieben. Beim Anfahren sieht der interessierte Beobachter, wie Wasser aus dem oberen Zulauf in einen Behälter an der oberen Gondel geleitet wird. Sobald diese genügend Masse hat, gleitet sie, der Schwerkraft sei Dank, den Berg hinab und zieht gleichzeitig die zweite Gondel nach oben. Hier gibt es dazu ein paar hübsche Bilder. Wie das Wasser den Berg hinauf gelangt und ob es sich hierbei also wirklich allein um „Wasserkraft“ handelt, sei (nahezu) unkommentiert dahingestellt. Den glücklichen Gewinnern winken prachtvolle Magnet-Halter; nice.

 

Mittwoch, 08.06.2016 – Canterburry (Stadtrallye)

Weniger als eine Busstunde von Folkestone entfernt liegt Canterbury, unser heutiges Reiseziel. Die Stadt trieft aus jeder Pore vor Geschichte und der Kunst, diese den Besuchern möglichst charmant darzubieten. Bei großartigem Wetter müssen die älteren Semester ihre mächtigen menschlichen Schädel mit einer original in Canterbury erstandenen Kopfbedeckung schützen. Die Schüler werden erneut in die Obhut einer Erkundungs-Rallye übergeben. Die Motivation dazu hält sich wohl eher in Grenzen, so dass die meisten Gruppen schon nach der ersten Hälfte der Aufgaben zum zweiten Tagesordnungspunkt, shoppen, bis das Portemonnaie nicht mehr kann, übergehen.
Der Bereich mit den Geschäften wirkt trotz der vielen Besucher an diesem Tag immer noch sehr beschaulich. Die historischen Gebäude vermitteln eine angenehme Atmosphäre. Sehr beeindruckend sind die Grünbereiche; allen voran eine am Stadttor gelegene Parkanlage, in der sich Gäste und Einheimische zum Entspannen, geselligen Beisammensein, Sporttreiben oder zu einer kleinen Bootsfahrt treffen; that´s what i call comfort-zone.

 

Donnerstag, 09.06.2016 – Rye (Markttag) und Klippen-Wanderung

Das heutige Tagesprogramm führt uns zunächst nach Rye, einer britischen Kleinstadt, etwas mehr als 1 Stunde mit dem Bus von Folkestone entfernt. Das Hafenbecken ist schon seit vielen Jahren ausgetrocknet, daher befinden sich alle noch vorhandenen Schiffe … auf dem Trockenen; ein merkwürdiger Anblick. Rye ist auch deswegen einen Besuch wert, weil sich die Stadt den mittelalterlichen Charme bewahrt hat. Kirche, Befestigungsanlagen, Friedhöfe und einige Gebäude stammen teilweise aus dem 12. und 13. Jahrhundert. Leider überzeugt das noch nicht alle Schüler. Daher haben wir uns den Markttag als hilfreichen Zeitpunkt ausgesucht. Erneut stehen Nahrungsaufnahme nach britischem Vorbild, chips & fish auf dem Programm. Nette Dialoge mit den Verkäufern und in einem Fall sogar das Feilschen auf dem Markt um einen angemessenen Preis werden positiv hervorgehoben. Bei anderen ist die Freude nur von kurzer Dauer.
Nicht so, beim Lehrkörper; endlich wird deren Suche nach clotted cream with scones von Erfolg gekrönt. Das britische Zeremoniell schreibt hier eine gewisse Mindestverweilzeit vor. Dies führt dazu, dass wir als letzte am Bus eintreffen. Der Busfahrer gibt sich noch gelassen, die Schüler entwickeln eine Art Ungeduld, müssen aber vor der Weiterfahrt nur noch gezählt und für Vollständig im Sinne der Haftung bewertet werden. Das gelingt; und schon geht es weiter an die Klippen von Südengland.

Zwischen Eastborne und Brighton stoppt der Bus erneut auf einem Parkplatz mitten im Nirgendwo. Rundherum nur grüne Wiesen, Heidelandschaften und, bei sonnigem Wetter, ein weiter Blick auf das türkis-blaue Meer; isn´t that lovely?
Herr Fischer führt uns auf den ersten grünen Hügel; ein toller weiter Blick begleitet die Gruppe die ganze Zeit. Eine kleine Rast wird eingelegt … Der Bus fährt, ohne uns ab; why?!?!?!? Herr Fischer führt die Gruppe erneut an. Es geht den Hügel auf der anderen Seite wieder hinab … danach gaaahhhnz weit dahinten wieder hinauf, dann wieder hinab …
Philip kann nicht mehr gehen; er entscheidet sich den Hang hinab zu rollen … findet weitere begeisterte Anhänger seiner Idee. „Wenn ich schnell genug runterrolle, kann ich sicher den nächsten Hügel bis oben hin raufrollen … oder?!?!“ Es will noch nicht ganz gelingen; auch sind die Klamotten danach ein wenig in Mittleidenschaft gezogen, aber die Bewunderung der übrigen Anwesenden ist im sicher!
Wenn die Wanderung auch ein wenig anstrengend war, die meisten Schüler konnten die Landschaft und den tollen Ausblick nach vielen eigenen Aussagen doch auch genießen.

Vielleicht war der anschließende Zwischenstopp in Eastborne ein bisschen too much. Auch die Information Herrn Fischers, dass Sir Roger Moore alias James Bond im höchsten Gebäude in Eastborne wohnt, wurde nur noch milde lächelnd zur Kenntnis genommen. Der Besuch des Piers sollte eigentlich Ziel der Unternehmung sein. Nach Ansicht des Lehrkörpers, eine durchaus lohnenswerte Aktivität, doch blieben die meisten Schüler auf dem Weg dahin in irgendeiner Einkaufs-Mal hängen …

 

Freitag, 10.06.2016 – Letzter Tag in Folkestone und Abreise

Der letzte Tag in Folkestone soll noch einmal voll ausgekostet werden, bevor es dann am Abend gegen 17:30 Uhr wieder in Richtung Heimat geht. Das Auschecken nach dem letzten britischen Frühstück dauert doch etwas länger, als geplant, da der Zustand einiger Zimmer durchaus bedenklich genannt werden darf. In manchen Fällen sieht es so aus, als wären am Abend zuvor mehrere Chips und Flips-Tüten detoniert. Die betroffenen Schüler-Gruppen werden freundlich gebeten, den Zustand der Zimmer an das normale Niveau anzupassen.
Anschließend werden die Schüler ein letztes Mal in Kleingruppen entlassen. Da Folkestone aber auch an den Tagen zuvor schon einigermaßen ausführlich erkundet wurde, Mitbringsel zum größten Teil schon organsiert waren und nun auch die letzten finanziellen Reserven aufgebraucht sind, wird die Zeit ein wenig lang … Das hat zur Folge, dass sich um 17:30 Uhr wirklich alle Schüler abfahrbereit in ihren Sitzen befinden und die Heimreise angetreten werden kann. Good bye Folkestone – we had a nice trip!

Die Fotos der folgenden Galerie stammen freundlicher- und dankenswerterweise aus den Händen und den Kameras von Herrn Wohlfeil und Herrn Plum. Daher liegen auch die Bildrechte bei den beiden Kollegen. Sie wurden zur Veröffentlichung auf diesen Seiten und zur privaten Nutzung freigegeben. Weitere Veröffentlichungen oder gar der Handel mit den Bildern bedarf der Genehmigung des jeweiligen Fotografen.
Wir wünschen viel Spaß beim Betrachten … und Erinnern.

PLU (2016/06)

Entlassfeier (2016)

Am Freitag, 24.06.2016 fand die Entlass-Feier für die Schüler und Schülerinnen der Klassen 10 unserer Schule statt. Die Klassenleiterinnen Frau Rüsing (10a), Frau Kötteritzsch (10b) und Frau Peil (10c) verabschiedeten ihre Schützlinge in einen neuen Lebensabschnitt. Gemeinsam erinnerte man sich noch einmal an die schönen und angenehmen Ereignisse. Unsere Schulleiterin Frau Blümel eröffnete die Feierlichkeiten nach einem Gottesdienst, der durch die Religionslehrer Frau Rüsing, Frau Mertens und Herrn Berlemann sowie einige Schüler der Klassen 10 vorbereitet und geleitet wurde, mit zahlreichen Ehrungen: Unter anderem wurden Fabian Kremer (10a) und Ines Tworuschka (10c) als die beiden jahrgangsbesten Schüler ausgezeichnet. In diesem Zusammenhang hob Frau Blümel erneut den relativ hohen Anteil an Schülern hervor, die zusammen mit Ihrem Fachoberschulabschluss auch den Qualifikations-Vermerkt zum Besuch einer gymnasialen Oberstufe erlangt haben: mehr als 60%.
Die Firma Siemens, vertreten durch Frau Hinsen verabschiedete sich ebenfalls mit den besten Wünschen für die Zukunft von den Schülern und zeichnete Dorothea Rothe (10b) und Fabian Kremer (10a) für ihre hervorragend guten Leistungen (auch) in den naturwissenschafltichen Fächern aus.

Wir wünschen allen Schülern dieser Klassenstufe einen guten Start in den neuen Lebensabschnitt und viel Erfolg bei den angestrebten beruflichen und privaten Zielen.

RWE – Kooperation (2016)

Seit Mitte 2015 haben die Schüler der Realschule Überruhr die Möglichkeit unter professionellen Bedingungen gegen das runde Leder zu treten. In Kooperation mit der Jugendabteilung von Rot-Weiss Essen findet einmal die Woche eine Fußball AG, unter der Leitung von Trainer und Sportlehrer Philip Kruppe (DFB A-Lizenz Inhaber) und dem langjährigen RWE-Nachwuchstrainer Masataka Fukuaka, statt.

Weiterhin werden unsere Schüler dem Nachwuchsleistungszentrum und RWE-Legende Dirk „Putsche“ Helmig einen Besuch abstatten und den Profis von morgen bei der Trainingsarbeit über die Schulter schauen. Eine Stadionbesichtigung steht natürlich auch noch auf dem Programm.

KRU (2016/06)

England-Blog ohne England Teil 5 (2016)

Lampenfieber und ein unsichtbarer Hund.

Heute waren wir bei einem Theateraufführung unserer Schultheater-AG. Die 15 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 5, 6 und 7 brachten das Stück „Geschlossene Gesellschaft“ auf die Bühne. Es war das letzte Stück der Reihe „Goldstücke“ , bei dem über 20 Theatergruppen aus vielen verschiedenen Schulen aufgetreten waren.

In dem Theaterstück geht es um Menschen, die als Flüchtlinge in unser Land kommen und von der Gesellschaft abgelehnt werden. Wie unsere Gesellschaft damit umgeht, wurde eindrucksvoll dargestellt: die normalen Menschen wollen beim shoppen nicht gestört werden, Politiker reden nur austauschbare Phrasen. Das Papier, auf dem Menschenrechte stehen, wird achtlos zerrissen und die Schnipsel auf der Bühne verteilt.

Theater wirkt anders und viel stärker, als wenn man über ein Thema etwas lesen würde. Zum Beispiel kann man die Ängste der Angekommenen wirklich spüren – obwohl es nur gespielt ist. Das Stück endete mit einem tollen Rap zum Thema Vielfalt und Akzeptanz.

Nach der Vorstellung hatten wir die Gelegenheit, uns mit der Theater-AG und ihrer Betreuerin Frau Lambach zu unterhalten. Dabei konnten wir einiges lernen:

Wo kommen die vielen Ideen für das Stück her (zum Beispiel der „unsichtbare Hund“)? Antwort: alle Mitglieder der Theater-AG können Ideen einbringen. Dann wird ausprobiert und die Gruppe diskutiert, ob eine Idee machbar ist. Danach wird sie weiterentwickelt bzw. verbessert.

Hat man immer noch Lampenfieber, auch wenn man schon mehrere Aufführungen hinter sich hat? Dazu gab es verschiedene Antworten. Entweder: „Ich kenne die Leute vor mir ja nicht, deshalb ist mir das egal!“ Oder: „Ich bin immer nervös!“

Vielen Dank an Frau Lambach!

England-Blog ohne England Teil 4 (2016)

800 Kilometer und zu wenig Wasser…

Eine Fahrradtour entlang der Ruhr bis nach Mülheim ist keine ganz einfache Sache. Die einfache Entfernung beträgt schon gut 30 Kilometer – zusammen haben wir also um die 800 Kilometer zurückgelegt. Unser Ziel war das Museum „Aquarius“ in Mülheim-Styrum.

Nicht jeder Schüler auf der Ruhrhalbinsel fährt regelmäßig mit dem Fahrrad – und manche besitzen auch gar keins. Das Fahrerfeld und die Technik waren deshalb auch sehr unterschiedlich zusammengesetzt: von erfahrenen Kids mit blitzenden Mountainbikes bis zu Anfängern auf einem vom Opa geliehenen alten Schätzchen war alles dabei.

Natürlich gibt es bei so einer Tour auch immer ein paar Überraschungen – und das fing schon damit an, dass ein Helm fehlte. Erfreulicherweise konnten wir aber an der Radstation am Bahnhof Kupferdreh einen Helm für kleines Geld ausleihen.

Bei tollem Wetter, relativ freier Strecke (durchgängig auf Radwegen) hatten wir eigentlich nur ein Problem: die Versorgung mit Essen und Trinken. Auch die von einem Schüler mitgebrachtem 4 Liter Wasser reichten nicht aus. Wir mussten regelmäßig nachfüllen.

Das Museum selbst war „interessant“, wenn auch die Präsentation (nur Bildschirme mit Informationstexten, Videos und einem Quizfragen) auf die Dauer etwas ermüdend wirkte. Aber das Beste: direkt neben dem Wasser-Museum steht eine Pommesbude! Leider hatte sie an diesem Tag erstmal keine Pommes – wegen eines Wasserschadens (!) am Vortag.

Das wichtigste an so einer Tour ist: ankommen. Deshalb waren wir besonders stolz darauf, dass auch die Schüler mit der wenigsten Erfahrung trotzdem ohne Probleme und tapfer bis zum Schluss durchgehalten haben. Als wir gegen 18.00 Uhr wieder zurück waren, wollten die meisten aber nur noch (in dieser Reihenfolge) ganz viel trinken, duschen, und essen.

Und wir haben natürlich auch wieder was gelernt: „Die Natur ist echt schön hier!“ – „Man kann nicht ständig nur Pausen machen!“ – „Wenn man auf die Schmerzen nicht achtet, dass gehen sie auch wieder weg!“

England-Blog ohne England Teil 3 (2016)

Grubengold und Kumpelteller.

Eine Ausflugswoche im Ruhrgebiet ohne mindestens eine Aktion zum Thema wäre nicht vollständig. Deshalb machten wir uns auf zum Bergbaumuseum in Bochum.

Das Bergbaumuseum ist keine echte Zeche und besitzt deshalb auch nur ein „Anschauungsbergwerk“ mit einer Gesamtstrecke von etwa 2 Kilometern. Und es liegt natürlich auch nicht so tief wie echte Zechen – nur etwa 20 Meter unter der Erde. Ein Simulator am Einstieg lässt einen aber erfahren, wie es sich anfühlt, wenn man rasend schnell in 500 oder 1000 Meter Tiefe hinunter saust.

Bei der Führung unter Tage schauten wir uns Geräte und Maschinen aus verschiedenen Jahrhunderten an. Wir konnten erfahren, wie schmutzig, laut, anstrengend und gefährlich die Arbeit unter Tage schon immer gewesen ist. Im Museum sind sehr viele verschiedene Dinge ausgestellt: von der Gruben-Modellen aus allen Jahrhunderten über eine riesige Sammlung an Fossilien und Mineralien bis zu einer Sonderausstellung zum Energieverbrauch des Menschen.

Beim abschließenden Aufstieg auf den Förderturm konnten wir bei strahlendem Sonnenschein das Panorama bewundern und lernen, in welche Richtung München, Paris, Wien und Prag liegen. Und es gab auch noch mehr: „Da ist die Schalke-Arena!“ – „Das heißt doch jetzt Veltins-Arena!“ – Da ist das Bochumer Stadion!“ – „Spiele die überhaupt in der Bundesliga?“

Abgerundet wurde die Fahrt durch einen Ausflug in die Bochumer Innenstadt. Gar nicht schlecht war der „Kumpelteller“ in einem Imbiss (auch wenn es nur ein schönerer Name für Pommes-Currywurst mit einem Softdrink war.

England-Blog ohne England Teil 2 (2016)

Wasser in jeder Form.

Natürlich kennt jeder die Ruhr und den Baldeneysee. Einige aus der Gruppe waren auch schon auf der Ruhr gepaddelt, einzelne fahren zurzeit mit in der Drachenboot-AG auf dem See herum. Trotzdem war das heute ein echt tolles Erlebnis. Wir trafen uns bei bestem Wetter an der alten Eisenbahnbrücke zwischen Kupferdreh und Heisingen. Nach einer verpflichtenden Sonnencreme-Behandlung ging es in vier Kanadiern etwa 2 km flussaufwärts – je nach Team und Paddelstil mehr oder weniger geradlinig. An einer kleinen Insel hinter dem Fährhaus Rote Mühle stiegen wir aus. Nachdem wir die vielen Jungfische, eine Bisamratte und ein Nest mit Bläßhühnern im flachen Nebenarm bewundert hatten, mussten fast alle zur Abkühlung ins Wasser. Die Mutigen schwammen auch bis zur Flussmitte.

Auf dem Rückweg hatten unsere Betreuerinnen dann Sport vorgesehen: ein kleiner Ball wurde ins Wasser geworfen und musste mit den Paddeln eingefangen, verteidigt und zu einer Tonne transportiert werden. Es wurde um jeden Meter gekämpft und viel geschrien und gelacht. Nach etwa einer Stunde waren wir völlig ausgepumpt aber glücklich und trödelten wieder zum Anleger zurück.

Wir bekamen einen Grill zur Verfügung und konnten uns gemütlich was brutzeln. Das Timing war hervorragend: beim Anzünden wurden die Boote weggeräumt, beim zweiten Grilldurchgang kam ein Gewitter auf und beim dritten fotografierten wir die Blitze über Heisingen. Nach dem Aufräumen zog ein heftiger Hagelschauer mit Körner von 2cm Durchmesser über den Platz. Glücklicherweise war da schon (fast) alle wieder am Bahnhof.

Vielen Dank an Frau Bahrke und ihre Tochter Nina für die tolle Betreuung!

England-Blog ohne England Teil 1 (2016)

Wenn der Techniker nicht gewesen wäre…

Wenn man das SeaLife in Oberhausen mit einem guten Aquarium vergleicht, fällt einem vor allem die geringe Größe auf. Es gibt zwar zu vielen verschiedenen Wasser-Ökosystemen ein eigenes Becken mit ein paar Informationstafeln. Jedes Becken ist aber sehr klein und bietet nicht wirklich viel an Informationen. Auch die Führung macht das nicht viel besser. Das Sealife wird überall in Oberhausen durch Plakate und Hinweisschilder beworben, so dass man den Eindruck bekommen kann, dass es wirklich was zu bieten hat. Man merkt aber bald, dass es vor allem aufs Geldverdienen ausgelegt ist. Deshalb besitzt es auch ein eigenes Restaurant und einen großen Shop. Und spätestens hier merkt man dann auch, für welche Altersklasse dieser „Erlebnisort“ konzipiert wurde – wir waren da schon etwas zu alt für…

Ein Segen war es da, dass wir durch einen Kontakt von Herrn Hau-Stein die Gelegenheit bekamen, einmal hinter die Kulissen zu schauen. Der Leiter der Technik zeigte uns ausführlich die Pumpen- und Filteranlage, den Futtermittelraum und die Aufzucht- und Quarantäne-Station  . So etwas bekommt ein normaler Besucher nicht zu sehen. Wir konnten auch viele Fragen stellen. Und das war dann als Abschluss ja auch ganz schön.

Essen – Straßburg und zurück (2016)

Wir haben den äußerlichen Widrigkeiten getrotzt und es war gut so…

Die strengeren Sicherheitsregelungen haben die Bedingungen für unseren Austausch zwar etwas eingegrenzt, aber das den Umständen entsprechend veränderte Entdeckungsprogramm in Straßburg hat allen sehr gut gefallen.

Wir haben uns die Gässchen von Straßburg angeschaut, eine Bootsfahrt gemacht und sind bowlen gegangen. Auch der Besuch eines Mitmachmuseums und der Wehranlage „Fort Frère“ standen auf dem Programm. Außerdem haben wir uns die europäischen Einrichtungen von außen angeschaut. Zum Abschluss gab es ein typisches französisches Frühstück mit Baguette und Croissants.

Anfang Februar waren wir dran und haben die französischen Kinder bei uns aufgenommen. Auch hier wurden die Aktivitätenangebote sehr gut angenommen. Leider hat uns das Wetter zum größten Teil einen Strich durch die Rechnung gemacht, sodass manche französische Schüler gefragt haben, ob das Wetter in Deutschland immer so ist…

Wir waren wieder sowohl sportlich als auch kulturell unterwegs. Wir haben eine Besichtigungstour durch Essen gemacht und sind nach Düsseldorf gefahren. Im Bergbaumuseum konnten die französischen Schülerinnen und Schüler hautnah erleben, wie die Arbeit unter Tage war und auch Fossilien entdecken. Ein selbst hergestellter Fossilienabdruck aus Gips gab es zum Mitnehmen. Bei Phänomania konnten die deutschen und französischen Kinder physikalische Experimente durchführen und alles ausprobieren, was sich anbot. In der Kletterhalle am nächsten Tag ging es dann hoch hinauf.
Am letzten Tag gab es ein gemeinsames typisches deutsches Frühstück. Und dann war noch etwas Zeit für Gesellschaftspiele. In Zeiten des Karnevals durften die Kamelle nicht fehlen und so wurden bei einem lauten „Helau“ wie beim Karnevalszug Süßigkeiten geworfen.

Die Schülerinnen und Schüler beider Länder haben sich sehr gut verstanden und die Zeit miteinander genossen. Eine bessere Möglichkeit, sich mit Land und Leute vertraut zu machen, gibt es nicht. Am Ende hieß es sogar, dass der Austausch auch durchaus hätte länger dauern können. Was für ein Erfolg!

TEM (2016/04)

 

Löwenstein Family Award (2016)

Einladung zum Loewenstein-Family-Award 2016

Gemeinsam gegen Hass und Gewalt, gegen Antisemitismus und Rassismus
für Gerechtigkeit und Toleranz

 

Datum: Dienstag, den 24. Mai 2016

Ort: Alte Synagoge in Essen

Zeit: 18:30 Uhr

 

Programm:

  • Begrüßung durch Herrn Oberbürgermeister Kufen
  • Rückblende 2012 bis heute
  • Erläuterung der Schülerprojekte
  • Ehrung der diesjährigen Empfänger des Award
  • Kleine Musikeinlagen zwischendurch

Ausrichter: Realschule Überruhr, Dellmannsweg 14, 45277 Überruhr

 

 

 

MINT Re-Zertifizierung (2016)

Die Realschule Überruhr ist (wieder) MINT-Schule!

Für die nächsten drei Jahre darf die Realschule Überruhr wieder das begehrte Siegel „MINT-Schule NRW“ tragen. Nach dem Besuch der Gutachter im November 2015 hat die Jury der Unternehmensverbände NRW jetzt bescheinigt, dass die REÜ ihr Profil in den vergangenen drei Jahren deutlich weiterentwickelt hat. Im Bild rechts sehen Sie Frau Klesper (3.v.lks.) und Herrn Hau-Stein (2.v.lks.) bei der Verleihung der Urkunden durch Ministerin Löhrmann (im Bild rechts).

Die Realschule Überruhr wurde schon 2006 – als eine der ersten Realschulen – mit dem MINT-Gütesiegel ausgezeichnet. Schon von Beginn an zeichnet uns aus, dass kein naturwissenschaftliches Fach ausfällt oder fachfremd unterrichtet wird. Das ist für eine Realschule etwas ganz Besonderes.
Das MINT-Konzept ist aber nicht nur eine Sache der naturwissenschaftlichen Fächer. Bei den Projekttagen im kommenden Sommer bieten alle Lehrerinnen und Lehrer Projekte zu den Themen „Wetter“, „Wasser“ und „Kommunikation“ an. Von biologisch-chemischen Untersuchungen an der Ruhr bis zum Bau von Kunstobjekten aus Computerschrott, vom englischsprachigen Wetterbericht bis zur Pressegruppe wird eine große Vielfalt an Themen geboten.

Sieger beim Leonardo da Vinci Malwettbewerb (2015)

Die Klasse 7c gewinnt beim Da Vinci – Malwettbwerb

Die Wanderausstellung „Exploring Arts & Science“ präsentiert vom 24. Juli 2015 bis zum 17. Januar 2016 Werke des Künstlers Leonardo da Vinci im Bochumer Kortumhaus. Zu dieser Ausstellung lud der Hauptsponsor, die Firma Hansa-Flex, Schulklassen der Stufe 5-8 zu einem Malwettbewerb ein. Leonardo da Vincis Werk „Der Vitruvianische Mensch“ sollte von den Schülerinnen und Schülern neu interpretiert werden.
Die Klasse 7c der Realschule Essen-Überruhr mit Ihrer Kunstlehrerin Frau Hein fühlten sich dieser Herausforderung gewachsen und bewarben sich um die Teilnahme zu diesem Wettbewerb.

Zur Vorbereitung gestalteten die Schülerinnen und Schüler jeder individuell ihre Neuinterpretation des „Vitruvianischen Menschen“ und mit dieser Ideensammlung in der Hand, Spannung und großer Hoffnung bewarb sich die Klasse um die Teilnahme.
Eine lange Zeit des Wartens folgte und die Hoffnung auf die Teilnahme wurde stetig geringer. Dann plötzlich, nur zehn Tage vor den Herbstferien, die große Überraschung: eine Leinwand ist mit der Post angekommen! Die Freude der Schülerinnen und Schüler war riesig. Gut vorgearbeitet hatten sie ja bereits. Nun ging es darum, sich schnell auf ein Design zu einigen und dieses so schön wie möglich auf die 60 x 60 cm große Leinwand zu übertragen. Dies verlangte Konzentration, gute Teamarbeit und eine strukturierte Arbeitsweise.

Die finale Idee war nach einem kurzen Brainstorming bei der Betrachtung aller Einzelinterpretationen schnell gefunden und die Schülerinnen und Schüler teilten sich in Arbeitsgruppen ein. Zwei Fotografen waren schnell ernannt, um Fotos für die Collage im Innenteil des Bildes zu machen. Eine zweite Gruppe war für die Koordination und das Erstellen von vielen verschiedenen Landesflaggen zuständig. Eine dritte Gruppe wurde direkt an der Leinwand aktiv und übernahm die Gestaltung der Grundrisse und die Farbegestaltung. Nun wurde eifrig gearbeitet, selbst die Pause wurde mit genutzt und die Schüler und Schülerinnen blieben an einem anderen Tag sogar länger, damit das gemeinsame Projekt rechtzeitig fertig wurde. An dem darauffolgenden Freitag, der letzte Tag vor den Herbstferien, wurde die Neuinterpretation punktgenau fertig. Nun hieß es abschicken und Daumen drücken.

Einige Wochen vergingen nach den Herbstferien und es wurde weiter gespannt gewartet und gebangt. Noch gab es keine Benachrichtigung. Eines Tages erhielt die Kunstlehrerin Frau Hein eine E-Mail der Firma Hansa-Flex und einen Tag später konnte sie begeistert weitergeben: „Wir haben gewonnen“. Diese Nachricht wurde mit lautem Jubel aufgenommen, es wurde sich umarmt und es flossen einige Freudentränen. Der Gewinn eines Geldpreises und die Ausstellung des Bildes im Museum wurden mit Kuchen und Saft erst einmal gefeiert.

Die Neuinterpretation des „Vitruvianischen Menschen“ der Klasse 7c hängt noch bis zum 17. Januar 2016 in der Da Vinci Wanderausstellung im Kortumhaus in Bochum.
Das Bild zeigt im Hintergrund die Weltkugel. Der Menschenkörper wurde aus vielen Fotos der Hände der Schülerinnen und Schüler zu einer Collage gestaltet. Das Symbol des „an der Hand halten“ wurde gewählt, weil es für Freundschaft, füreinander da sein, Frieden, Hilfe und Liebe steht. Mit der Weltkugel und den verschiedenen Länderflaggen bezieht es sich damit auf die ganze Welt.

Eine wunderbare Idee, sehr gut gestaltet. Herzlichen Glückwunsch liebe Klasse 7c !

HEI 2016

 

Weihnachtskonzert (2015)


Am Mittwoch, 16.12.2015 fand unser jährliches Weihnachtskonzert in der Kirche St.Suitbert an der Klapperstraße in Überruhr statt. Die Gäste in der gut besuchten Kirche an der Klapperstraße erwartete ein kurzweiliges und nicht nur mit Weihnachtsliedern gefülltes Programm. Die Schüler und Schülerinnen der Musikkurse bereiteten ihre Wunschlieder in Zusammenarbeit mit ihrem Musiklehrer Herrn Windeler speziell für diesen Abend vor. Die Darbietungen standen erneut unter dem Motto „Schüler musizieren für Schüler“.
Auch die beiden Orchester-Klassen der fünften und sechsten Jahrgangsstufe präsentierten sich hoch konzentriert und selbsbewusst. Nicht wenige Kinder spielen ihr Instrument gerade erst einige Monate, lernen aber von Beginn an, ihr Talent in der Gruppe zu entwickeln. Eine Eigenschaft, die oft dazu führt, dass die Schüler und Schülerinnen auch nach Abschluss der Klasse 6, ihre musikalischen Fähigkeiten im Rahmen der angebotenen Musikkurse weiter entwickeln wollen.

Technische Unterstützung erhielten die Musiker von einem Schülerteam der Klassen 9 und 10: Emil Tomczyk (9c), Fabian Kremer (10a) und Lukas Schmidt (10a) arbeiteten sich zusammen mit Herrn Plum in kürzester Zeit in das digitale Mischpult ein, welches erneut von der Firma b und w showservice in Essen bereit gestellt wurde.
Die Fotos der folgenden Galerie stammen aus den Kameras der Schülerinnen Neele Hoppe (10a) und Paula Heufken (9b) sowie vom Kollegen Herrn Kunkel. Somit liegen auch die Bildrechte in den Händen dieser Menschen. Zur privaten Nutzung sind die Bilder frei gegeben. Zur weiteren Verbreitung wird die Erlaubnis des entsprechenden Fotografen benötigt.

Abschließend bedankte sich unsere Schulleiterin, Frau Blümel, für die tollen Darbietungen bei allen Musikern sowie bei allen Helferinnen und Helfern, die zum großen Teil im Hintergrund arbeiten und eine Veranstaltung, wie diese überhaupt erst möglich machen. Auch der Besuch vieler ehemaliger Schülerinnen und Schüler wurde als sehr angenehm empfunden und dankend bemerkt.

Sportfest (2015)

Endlich mal ein Sportfest ohne Wetter-Kapriolen

Am Donnerstag, 10.09.2015 feierten wir das Sportfest der Realschule Essen-Überruhr bei strahlendem Sonnenschein. Anders, als in den Jahren zuvor, konzentrierten wir uns in diesem Durchgang auf den klassischen Sportfest-Dreikampf: Sprint, Weitwurf und Weitsprung. Neben den sportlichen Herausforderungen sollten aber Spaß und Pflege der Gemeinschaft nicht zu kurz kommen. Wir hoffen, die Bilder-Galerie vermittelt einen guten Eindruck davon. Ein herzliches Dankeschön gebührt an dieser Stelle unserem Fotografen, Emil Tomczyk (9c), der die Bilder zur privaten Nutzung zur Verfügung gestellt hat. Ein weiteres Dankeschön für die tolle Organisation und das schöne Wetter richten wir an unsere Sportlehrer.

Abschlussfahrt 10c (2015)

Unsere Klassenfahrt führte uns nach Hamburg. Am Montag ging es los. Wir sind gegen 10 Uhr am Parkplatz an unserer Schule losgefahren. Die Fahrt war sehr lang und anstrengend. Wir sind erst gegen 16 Uhr endlich an unserem Hotel angekommen und durften dann unsere Zimmer beziehen. Danach hatten wir Freizeit, in der wir die Umgebung und den Hauptbahnhof erkundeten.

Am Dienstag haben wir zuerst eine Stadtrundfahrt gemacht, die ca. eine Stunde dauerte. Als wir dann am Hafen angekommen waren, hatten wir Freizeit bis wir eine Rundfahrt durch den Hafen machten. Nach dieser mussten wir zum Hotel zurück laufen. An dem Abend waren wir sehr müde.
Am Mittwochmorgen waren wir im Dungeon, das ist ein Gruselkabinett. Es war echt gruselig, aber auch spannend, was über die Geschichte von Hamburg zu erfahren. Nachdem wir im Dungeon waren, nutzten wir die Freizeit und gingen Shoppen.

Ein weiteres Highlight unserer Klassenfahrt war der Heidepark Soltau, den wir an unserem letzten Tag in Hamburg besucht haben. Wir teilten uns in Kleingruppen auf und machten uns auf den Weg zu den verschiedenen Achterbahnen. Besonders gut gefiel uns die Krake und die Holzachterbahn Colossos. Alle von uns hatten sehr viel Spaß, da für jeden etwas dabei war. Um 16 Uhr machten wir uns auf den Weg zurück zum Hotel. Nachdem wir angekommen waren gingen wir erst einmal auf unsere Zimmer und ruhten uns aus, da wir erschöpft und müde waren. Am nächsten Morgen ging es dann für uns zurück nach Hause. Während der Rückfahrt schliefen wir, hörten Musik und redeten über die vergangenen Tage. Am Nachmittag waren wir dann an der Schule. Trotz dieser schönen Zeit in Hamburg waren wir froh wieder zu Hause ankommen zu sein.

Abschlussfahrt 10a und 10b (2015)

Auch das neue Schuljahr 2015/16 begann für die Schüler der Klassen 10 mit ihrer Abschluss-Klassen-Fahrt. Im Falle der Klassen 10a und 10b hieß das Ziel London. Die erfahrenen Klassen- und Englisch-Lehrerinnen Frau Kötteritzsch und Frau Rüsing bereiteten die Fahrt vor und sorgten so für eine interessante Zeit. Selbstverständlich handelt es sich hier um eine Schulfahrt. Die Schüler sollen ihre Klassen-Gemeinschaft stärken. Sie sollen im kulturellen Austausch landestypische Eigenheiten kennenlernen und sprachliche Hürden meistern. Der Kontakt mit dem ursprünglich Britischen steht jeden Tag auf dem Programm. Gleichzeitig dürfen Spaß, Unterhaltung und ein gewisses Maß an Selbstständigkeit nicht fehlen. … Ob der Spagat gelingen kann? … So viel sei schon jetzt verraten: Er kann!

Am Montag, 24. August 2015 gegen 7 Uhr trafen sich Schüler, Eltern und Lehrer auf dem Parkplatz der Bezirkssportanlage. Gegen 7:50 Uhr konnte die Reise beginnen. Abschiedstränen wurden nicht bemerkt; auch nicht bei den Schülern 🙂
Die Anreise verlief ruhig und ohne Zwischenfälle. Wir bekamen die 15 Uhr Fähre ab Dünkirchen und schon knapp zwei Stunden später passierte der Bus die Kreidefelsen von Dover.

Selbstverständlich lernten wir gleich zu Beginn die Londoner Rush-Hour kennen, was unseren Busfahrer nicht davon abhielt schon vor der Ankunft im Hotel eine kleine Sight-Seeing-Tour im Regen (of course) durch die Londoner Innenstadt zu riskieren. – Gegen 19:30 Uhr betraten wir die Eingangshalle des Columbia Hotel am Lancaster-Gate unmittelbar am Hyde-Park – impressive.

Das „Columbia“ ist eine „Lady“ in den besten Jahren. Ein uriges Gemäuer mit dem Charme des klassisch britischen Landadels. Die Teppiche sind gefühlt einen halben Meter dick; trotzdem knartzen die Bodendielen auch bei unseren weiblichen Leichtgewichten deutlich. Mehrere Gebäude wurden ineinander verschachtelt, so dass mehrere Aufzüge (ebenfalls knartzend) und mehrere Treppenhäuser in friedlicher Eintracht nebeneinander exisitieren. Das Personal ist, genau wie alle anderen erlebten Briten, extrem freundlich, zuvorkommend und, angesichts der nur rudimentären Englisch-Kenntnisse des Autors, als sehr geduldig zu beschreiben. In unmittelbarer Nähe sind eine Einkaufsstraße für den täglichen Lebensmittel- und Geld-Bedarf sowie der Hyde-Park und drei wichtige U-Bahn-Stationen. Optimal, um die nächsten Tage in der 8-Millionen Einwohner Metropole mit wichtigen Erkundungen zu füllen.

Schon ab dem ersten Frühstücksmorgen entwickelte sich die hauseigene Lobby zu einem wichtigen Treffpunkt für die Gruppe. Hier wurden noch vor Beginn des gemeinsamens Frühstücks die aktuellen Tagesprogramme bekannt gegeben, Geburtstagsständchen gesungen, Ermahnungen und Warnungen ausgesprochen, wichtige Tipps und Hinweise im Umgang mit den öffentlichen Verkehrsmitteln genannt sowie über Zeiten und Treffpunkte für ein glückliches und gesundes Wiedersehen informiert.
Herr Harte und Herr Plum, die beiden Quoten- und Begleit-Männer, arbeiteten routiniert ihr bereits erprobtes Erkundungsprogramm zum Wembley-Stadium ab. Der gemeinsamen Vorbereitung folgte die Erkundung mit einer Schülergruppe am Donnerstag. Immer wieder beeindruckend sind die Dimensionen der Anlage und die Geschichten der Guides.
Parallel dazu besuchte eine weitere Gruppe das Museum Tate Modern, das weltweit größte Museum für moderne Kunst, welches in einem beeindruckenden ehemaligen Kraftwerk untergebracht ist. Frau Kötteritzsch ist in ihrem Element, wenn sie junge Menschen für moderne Kunst begeistern kann.
Selbstverständlich darf ein Besuch des London-Eye nicht fehlen. Glücklicherweise hielten sich der Andrang auf die Attraktion und damit die Wartezeiten in Grenzen, so dass die 20-köpfige Gruppe in den Genuss des vollen Programms, also mit 4-d-Erlebnis und eigener Gruppengondel kommen konnte. Auch der Wettergott war uns gnädig, so dass wir einen grandiosen Ausblick über die gesamte Stadt genießen konnten und dabei sogar das weit entfernte, zuvor besichtigte Wembley Stadion aus der Vogelperspektive betrachten konnten. Ein Blick in die folgende Bilder-Galerie sollte dies verdeutlichen.

Leider haben wir uns zur Erkundung der Universitäts-Stadt Oxford einen etwas verregneten Vormittag aussuchen müssen. Doch davon ließen sich letztlich nur wenige den Tag vermiesen. Einmal unterwegs, lassen sich auch in Oxford viele interessante Orte finden, die eine kleine Entdeckungsreise wert sind. Offensichtlich schon einige hundert Jahre alt sind die Universitätsgebäude selber. Schon die Fassaden strotzen nur so vor altehrwürdigem Charme und grandiosem Wissen. Weitere Attraktivitäten sind die vielen kleinen Universitätsrestaurants und der überdachte Markt, über den sich auch bei schlechtem Wetter sehr angenehm schlendern lässt.
Bevor die Rückfahrt nach London eingeleitet werden konnte, prägte ein Missverständnis das Geschehen: Während schon (fast) alle im Bus mehrere Runden um den Block drehten, da in der Nähe des Zentrums an ein Parken nicht zu denken war, schlenderte eine letzte Gruppe Essener Damen im Britischen Habitus und mit königlicher Anmut gemütlich um die Ecke, nichts ahnend, dass der Reisebus schon etwa 37 Runden im dichten Oxforder Verkehr gemeistert hatte. Busfahrer und Pädagogen im Schweiße ihres Angesichts – die vermissten Schüler in royaler Gelassenheit … jedenfalls bis zum Eintreffen am Bus. „Queen Mum was not amused!“ 🙂

Am Freitag, dem letzten Tag unserer Reise ins britische Empire, durften wir nach dem Frühstück und nach dem vorläufigen Auschecken noch einmal unsere letzten Beträge der Reisekasse verpulvern und Freunde und Verwandte mit mehr oder weniger nützlichen Mitbringseln ausstatten. Am frühen Nachmittag wurde der Aufenthalt durch ein gemeinsames Mittagessen in einer gemütlichen Londoner Pizzeria beendet. Der Wirt war, wie viele andere Personen, die unserer Gruppe begegneten wegen der freundlichen und zuvorkommenden Schüler voll des Lobes. Auch das pädagogische Begleitpersonal schließt sich, und hier hoffe ich auch für die Kolleginnen und Kollegen sprechen zu dürfen, dieser Beobachtung gerne an. Kaum zu glauben, mag der ein- oder andere meinen … Wie zum Beweis, haben wir die freundlichen Schüler nach Essen mitgenommen und sie Ihren Eltern am samstagmorgen gegen 5 Uhr übergeben.

PLU (2015_09)