Schüler-Betriebspraktikum (2017-18)

Das Praktikum im Schuljahr 2017/18 findet vom 26.02. bis zum 16.03.2018 statt.


Formulare zum Betriebspraktikum 2018

Hier werden die Formulare zur Vorbereitung des Schüler-Betriebspraktikum im Jahr 2018 angeboten.


Rückantwort der Betriebe

Dieses Formular ist von den Schülern und von den Praktikumsbetrieben auszufüllen und deutlich vor Beginn des Praktikums (möglichst bis zum 22. Dezember 2017) an die Schule zurück zu leiten. Es dient der Schule als Bestätigung dafür, dass die Schüler im genannten Betrieb ihr Praktikum durchführen dürfen. Außerdem ist es wesentlicher Bestandteil der weiteren Praktikumsorganisation (Zuteilung von und Besuche der Betreuungslehrer usw.)


Anleitung zum guten Verhalten in den Betrieben

Die Anleitung soll den Schülern – gegebenenfalls auch den Betrieben – eine Hilfe zum guten Verhalten in einer betrieblichen Umgebung sein.


Regelungen des Arbeitsschutzgesetzes zum Schüler-Betriebspraktikum:

Hier hat der Herausgeber, das “Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW”, die wichtigsten Artikel des Arbeitsschutzgesetzes als Handreichung für die Betriebe und für die Schüler während eines Schülerbetriebspraktikums zusammengestellt.


Broschüre des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales :

In dieser Broschüre werden Jugend- und Kindearbeitsschutz noch einmal genauer erläutert. Neben den “trockenen” Gesetzestexten finden Sie hier auch Handreichungen und “Übersetzungen” zum leichteren Verständnis.


Formular für die Betriebe zur Beurteilung des Einsatzes der Praktikanten

Hier werden die Betriebe gebeten mit Hilfe einiger von uns vorgegebener Formulierungen, die Leistung der Praktikanten zu beurteilen. Sollten die Formulierungen nicht aussagekräftig genug sein, oder passendere Formulierungen fehlen, dürfen Ergänzungen Seitens der Betriebe gerne vorgenommen werden. Mit Hilfe dieses Formulars können und sollen auch die Schüler – am besten schon vor Beginn des Praktikums – einen Einblick in erwünschte und weniger erwünschte Verhaltensweisen bekommen.


Anleitung für die Schüler zum Erstellen der Praktikums-Mappe

Die Schüler verfassen eine Praktikums-Mappe, um Ihre erworbenen Kenntnisse und Erfahrungen zu dokumentieren. Diese Mappen müssen innerhalb einer festgelegten Zeit nach dem Praktikum an die Betreuungslehrer weitergeleitet und von diesen beurteilt werden. Um eine möglichst faire Beurteilung zu gewährleisten, wurden hier Kriterien zum Anfertigen der Mappe zusammengestellt. Die Kriterien sind verbindlich für alle Schüler und werden vor Beginn des Praktikums im Deutsch- und Politikunterricht ausführlich besprochen.


Anleitung für die Lehrer zum Beurteilen der Praktikums-Mappen

Als Gegenstück zur Erstellanleitung für die Praktikums-Mappe dient die Beurteilungsvorlage für die Lehrer. Hier werden wichtige Beurteilungkriterien, mit einer Bepunktung in Form einer Skalen-Bepunktung abgefragt. Auch die Beurteilungsraster werden den Schülern und betreuenden Lehrern vor Beginn des Praktikums zugänglich gemacht.


Runderlass zur Bedeutung der Berufsorientierung an Schulen

Dieser Runderlass trägt den Titel: “Berufs- und Studienorientierung – RdErl. d. Ministeriums für Schule und Weiterbildung v. 21.10.2010 § 411 (ABl. NRW. S.576)” mit dem Stand vom 01.06.2015 und dient der Begründung und Legitimierung des Schülerbetriebspraktikums und der Berufsorientierung an weiterführenden Schulen.

 


Bedeutung des Schülerbetriebs-Praktikums an der Realschule-Essen-Überruhr

“Das Schülerbetriebspraktikum ist eine wichtige Säule im Prozess der Berufsorientierung” heißt es u.a. auf den Internet-Seiten des Schulministeriums NRW. An der Realschule-Überruhr führen wir ein drei-wöchiges Schülerbetriebs-Praktikum für die Klassen 9 durch. Der Zeitpunkt liegt vereinbarungsgemäß immer 4 Wochen vor Beginn der Osterferien eines Schuljahres. Dadurch wird zum einen gewährleistet, dass die Schüler ihre Erfahrungen nach dem Praktikum im vertrauten Kreis gemeinsam aufarbeiten können.

Weiterhin bietet die Terminierung die Möglichkeit, dass Schüler, die am Auslandspraktikum der Krupp-Stiftung teilnehmen wollen, unmittelbar im Anschluss an das Schulpraktikum ihr zweites Praktikum durchführen.

Die aktuellen Praktikumstermine entnehmen Sie bitte den entsprechenden Artikeln dieser Homepage.

Alle in den Klassen 9 unterrichtenden Lehrer betreuen und besuchen entsprechend ihrer Wochenstunden-Zahl in den Klassen 9 einen oder mehrere Schüler während dieser Zeit. Dadurch soll sichergestellt werden, dass die Schüler auch während des Praktikums außerhalb der Schule pädagogisch betreut werden. Zudem kann auf diese Weise der Kontakt zu den Betrieben gehalten und ausgebaut werden.

Die Schüler werden im Berufswahlunterricht der Klassen 8 und zu Beginn der Klassen 9 auf eine geeignete Berufs- bzw. Praktikumswahl vorbereitet. Dabei unterstützen uns zum Beispiel die Firma Siemens, die Barmer Krankenkasse sowie die Agentur für Arbeit und die entsprechenden Anlaufstellen bei der Stadt Essen.

Die Schüler sind angehalten möglichst nicht die Betriebe ihrer Verwandten zu besuchen, sondern eigenständige Erfahrungen zu sammeln. Auch wenn dieses Ziel nicht durchweg erreicht wird, erfahren wir bei den ortsansässigen Betrieben große Unterstützung und Entgegenkommen.

Wenn die Schüler aus dem Praktikum zurück an die Schule kommen, müssen zunächst die vielfältigen Eindrücke verarbeitet und ausgestauscht werden.

Die schon während der Praktikums-Zeit vorbereitete Mappe zum Praktikum muss nun zeitnah fertiggestellt werden. Auch hier ist es sinnvoll beratend zur Seite zu stehen. Die Schüler erhalten bereits vor Beginn des Praktikums eine genaue Anleitung zum Erstellen der Mappe. Ebenso werden die betreuenden Lehrer mit einer Checkliste zum Überprüfen und Beurteilen der Mappe ausgestattet. Beide Anleitungen können auf diesen Seiten heruntergeladen werden. Die Schüler erhalten für die erstellte Praktikumsmappe eine Note, welche auf dem folgenden Zeugnis im Bereich “Bemerkungen” aufgeführt wird.

Bei so viel Aufwand wird leicht die Frage nach den Zielen gestellt, die mit der Durchführung eines Schülerbetriebs-Praktikums eigentlich erreicht werden sollen. Das Schulministerium nennt dazu die folgenden drei Zielbereiche:

  1. Berufsorientierung
    Kennenlernen der Berufswelt, Anwendung von Bewerbungsverfahren, Kennenlernen von verschiedenen Berufsfeldern und Tagesablauf in einem Berufsfeld
  2.  

  3. Berufswahlreife
    Kompetenzüberprüfung, Erleben einer externen Bewertung, Erleben der Anforderungen in der Arbeitswelt, autonome Entscheidungen treffen können
  4.  

  5. Ausbildungsreife
    Sammeln von sozialen Erfahrungen, Einordnen in eine externe Berufshierarchie, Erleben von sozialen Beziehungen, Erleben von persönlicher Wertschätzung, Konfrontation von Selbst- und Fremdbild.