Sprachfahrt nach Folkestone (2017)

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Unsere jährliche Fahrt nach England führte 59 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe acht an die “Sunshine Coast” Südenglands, die ihrem Namen einmal mehr gerecht wurde.

Nach der ersten Nacht im Hotel mit Meeresblick begann der neue Tag mit einem typischen „Fully English Breakfast“. Hierbei war es „possible“ alle möglichen Variationen zu bestellen: „ No beans for me today, please!“; Can I have a second egg instead of mushrooms and tomato?; Scrambled egg instead of fried egg, please. ; …” – Sehr schnell wurde die individuell passende Zusammenstellung gefunden, bestellt und an den folgenden Tagen beibehalten oder weiterhin, teilweise abenteuerlich (Sprachbarriere? – „No way, I’m hungry!“) variiert, in einigen Fällen aber auch durch Müsli und Haferflocken ersetzt.
Gerüchten nach zu urteilen wurden einige wenige Schülerpersönlichkeiten auch in einem nahegelegenen amerikanischen Fast Food Restaurant mit bekanntem schottischen Prefix gesichtet… – „American Breakfast? – Why not! – It’s a free world, isn’t it?“

 

Folkestone, die „neue Heimat“ wurde durch eine mehrstündige Stadtrallye erforscht und außer über wichtige Informationen von Sehenswürdigkeiten und Kuriositäten, waren alle Beteiligten auch sehr schnell darüber informiert, wo es die besten und günstigsten „Fidget Spinner“, „Shirts“, „Pullover“ aber auch die besten „Fish & Chips“ gibt. „Papa Joe’s Fish & Chips Restaurant“ war offenbar der diesjährige kulinarische „Renner“.

Folkestone liegt übrigens in der Grafschaft Kent und hat ca. 43.000 Einwohner. Ebenfalls in Kent liegt die Universitäts- und Bischofstadt Canterbury. Diese galt es mit einem Stadtspiel zu erkunden. Dabei mussten 26 Fragen beantwortet werden, die es „in“ sich hatten. Ohne Einheimische zu befragen – Keine Chance! Alle Schüler erwiesen sich aber als sehr hartnäckig und der Unterschied zwischen Sieger und fast Sieger war nur hauchdünn.

Die ehemalige Hafenstadt Rye (das Meer hat sich schon vor langer Zeit zurückgezogen und liegt nun über drei Kilometer entfernt) hat nur ca. 4500 Einwohner, besticht aber durch ihren Flohmarkt und durch das mittelalterliche Stadtbild. Die Stadt liegt östlich von Eastbourne, unserem nächsten Ziel und befindet sich bereits in der Grafschaft Sussex.

Mit Sonnenschutz, in Form von Hüten und Mützen gewappnet (dem Flohmarkt sei Dank), ging es nun mit unserem Reisebus zu den „Seven Sisters“, einer Kreidefelsen-Formation der sogenannten „South Downs“ in der Nähe der Stadt Eastbourne. Die Wanderung von den „Seven Sisters“ zu „Beachey Head“, der mit 162 Metern höchste Kreidefelsen Großbritanniens, dauerte ungefähr zwei Stunden.

 

Nach einer dreistündigen Fahrt zurück „nach Hause“, nach Folkestone, waren alle glücklich noch ein letztes Mal die bereits bekannten Einkaufsmöglichkeiten in Folkestone zu nutzen und Papa Joe’s hatte auch seinen Spaß. Nach der, für einige Schüler anscheinend sehr kurzen Nacht, fuhren wir am nächsten Tag wieder zurück nach Essen. Schön war’s! Very nice, very beautiful! ABER: “Wo kriege ich denn jetzt in Essen meine “daily Fish & Chips” her? – Diese Frage blieb und bleibt leider unbeantwortet.

Die Fahrt wurde begleitet von Frau Melsa, Frau Kröger, Herrn Wohlfeil und Herrn Fischer.

Text: Schüler des Jahrgangs 8/ Fih (2017/06)